They understand something about genocide

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They understand something about genocide

One day after the Israeli war cabinet decides on a massive expansion of the military occupation of the Palestinian West Bank, which is occupied in violation of international law, Bundestag President Julia Klöckner (CDU) embraces the speaker of the Israeli parliament, Amir Ohana.

 

 

Amir Ohana already let the world know in November 2025 that Palestine is something for international law, but not for him and his ilk:

 

„These biblical, original parts of our land, which tell the story of our people in the Bible, are destined for us, the people of Israel, and must be located in the territory of the State of Israel, under Israeli ownership and under complete Israeli sovereignty. „

 

One might assume that this quasi-religious madness would be rejected by the Western genocide community.

On the contrary: it is financed, politically covered up, and feels right at home among war criminals. Foremost among them is Israeli Prime Minister Netanyahu, who is wanted as a war criminal by the International Court of Justice in The Hague.

Instead, Julia Klöckner was ashamed of something completely different during her visit on February 11, 2026:

 

“I am ashamed of many things that happen on our streets (in Germany).”

 

 

She was not referring to the German police, who do everything in their power to ban, criminalize, harass, sanction, and prosecute protests against genocide in Gaza/Palestine. Nor was she referring to the numerous and well-paid denunciations of those who consider occupation, colonialism, and genocide to be the opposite of the still widely proclaimed “never again.”

She is referring to all those whom her boss Friedrich Merz wants to send home now that the US has decided on a “peace plan” à la Mac Donald.

However, it should not be forgotten that Julia Klöckner also raised some “critical” issues. These include the following:

With regard to a draft law to reintroduce the death penalty for Palestinians, Julia Klöckner advised against its implementation in a totally friendly manner, emphasizing:

“The achievement of renouncing state executions should not be jeopardized.”

What a pathetic game to play.

Wolf Wetzel

Quellen und Hinweise:

Klöckner spricht in Israel heikle Themen an, nn.de vom 11.2.2026: https://www.nn.de/politik/klockner-spricht-in-israel-heikle-themen-an-1.15004260

Das israelische Kriegskabinett tut alles, dass sich Auschwitz wiederholt, Wolf Wetzel, 2025: https://wolfwetzel.de/index.php/2025/05/12/das-israelische-kriegskabinett-tut-alles-dass-sich-auschwitz-wiederholt/

Die Zivilisten in Gaza sind nicht unschuldig, Tobias Huch, Jüdische Allgemeine vom 18. Januar 2024: https://wolfwetzel.de/index.php/2025/05/22/es-gibt-keine-unschuldigen/

„Ich halte es nicht für verkehrt, radikal und einmal völlig neu zu denken (Felix Klein)“, Wolf Wetzel, 2025: https://overton-magazin.de/kolumnen/kohlhaas-unchained/ich-halte-es-nicht-fuer-verkehrt-radikal-und-einmal-voellig-neu-zu-denken/

Sie verstehen etwas von Völkermord

Einen Tag, nachdem das israelische Kriegskabinett eine massive Ausdehnung der Militärbesatzung des völkerrechtswidrig besetzten palästinensischen Westjordanlands beschließt,

 

umarmt die Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) den Sprecher des israelischen Parlaments, Amir Ohana.

 

 

Amir Ohana ließ bereits im November 2025 die Welt wissen, dass Palästina etwas fürs Völkerrecht ist, aber nichts für ihn und seinesgleichen:

 

„Diese biblischen, ursprünglichen Teile unseres Landes, die in der Bibel die Geschichte unseres Volkes erzählen, sind für uns, das Volk Israel, bestimmt und müssen sich im Gebiet des Staates Israel befinden, unter israelischem Besitz und unter vollständiger israelischer Souveränität stehen.“

 

Man könnte annehmen, dass dieser quasireligiöse Irrsinn von der westlichen Genozid-Gemeinde zurückgewiesen wird.

Im Gegenteil: Man finanziert ihn, man deckt ihn politisch und fühlt sich im Kreis von Kriegsverbrecher pudelwohl. Dazu gehört ganz vorneweg der israelische Premierminister Netanjahu, der vom IGH in Den Haag als Kriegsverbrecher gesucht wird.

Ersatzweise schämte sich Julia Klöckner bei ihrem Besuch am 11. Februar 2026 für etwas ganz Anderes:

 

„Ich schäme mich für Vieles, was bei uns (in Deutschland) auf den Straßen passiert.“

 

 

 

Damit meinte sie – ganz und gar nicht die deutsche Polizei, die alles tut, dass ein Protest gegen einen Völkermord in Gaza/Palästina verboten, kriminalisiert, schikaniert, sanktioniert und strafrechtlich verfolgt wird. Damit meinte sie ebenso wenig die zahlreichen und bestbezahlten Denunziationen gegen jene, die Besatzung, Kolonialismus und Völkermord für das Gegenteil halten von dem noch allseits bekundeten „Nie wieder.“

Sie meint all jene, die Ihr Chef Friedrich Merz nachhause schicken will, als die USA einen „Friedensplan“ nach Mac Donald-Manier beschlossen hatte.

 

Man darf jedoch nicht vergessen, dass Julia Klöckner auch „Kritisches“ zur Sprache gebracht hat. Dazu gehört auch folgendes:

Mit Blick auf einen Gesetzentwurf zur Wiedereinführung der Todesstrafe für Palästinenser riet Julia Klöckner total freundlich von einer Umsetzung ab und betonte:

„Die Errungenschaft, auf staatliche Hinrichtungen zu verzichten, sollte man nicht aufs Spiel setzen.“

 

Was für ein erbärmliches Mit-Spiel.

 

Wolf Wetzel

 

Quellen und Hinweise:

Klöckner spricht in Israel heikle Themen an, nn.de vom 11.2.2026: https://www.nn.de/politik/klockner-spricht-in-israel-heikle-themen-an-1.15004260

Das israelische Kriegskabinett tut alles, dass sich Auschwitz wiederholt, Wolf Wetzel, 2025: https://wolfwetzel.de/index.php/2025/05/12/das-israelische-kriegskabinett-tut-alles-dass-sich-auschwitz-wiederholt/

Die Zivilisten in Gaza sind nicht unschuldig, Tobias Huch, Jüdische Allgemeine vom 18. Januar 2024: https://wolfwetzel.de/index.php/2025/05/22/es-gibt-keine-unschuldigen/

„Ich halte es nicht für verkehrt, radikal und einmal völlig neu zu denken (Felix Klein)“, Wolf Wetzel, 2025: https://overton-magazin.de/kolumnen/kohlhaas-unchained/ich-halte-es-nicht-fuer-verkehrt-radikal-und-einmal-voellig-neu-zu-denken/

 

 

 

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