Rede zum Gedenken an Hanau. Von Kerem Schamberger

Am Freitag, den 19.2.20 21 habe ich auf dem Gedenken an die Opfer des rechtsterroristischen Anschlags von Hanau in München folgende Rede gehalten, in der ich auf den institutionellen Rassismus in unserer Gesellschaft eingehe und die Verantwortlichen aus der sogenannten „Mitte der Gesellschaft“ nenne: Es sind PolitikerInnen wie Seehofer, Sarrazin und auch Medien wie die Bild-Zeitung.

Geschichte wird gemacht … aus erster und zweiter Hand

Im Zuge eine Veranstaltung über die Geschichte der autonomen Bewegung und meine “Verwicklungen” versuchte ich die wichtigsten Stationen abzurufen, die das treffend beschreiben können. Je länger ich über die letzten 40 bis 50 Jahre nachgedacht habe, desto mehr fiel mir dazu ein, desto mehr verhedderte ich mich in Details: Wann und wo war das genau und was war ausschlaggebend dafür, es zu tun? Ein Reiseangebot für Wohlwollende und Feindseelige

Wieviel Staat steckt im Naziterror? NSU, deutsche Geheimdienste und die antifaschistische Linke. Zoom-Veranstaltung am Freitag, den 5. Februar 2021 um 18 Uhr

Auch nach über zwei Jahren nach Ende des NSU-Prozess gibt es mehr offene Fragen als Antworten zu der Mordserie des sogenannten „Nationalsozialistischen Untergrund“. V-Männer an den Tatorten, der ursprünglich geplante Verschluss der NSU-Akten für 120 Jahre und ein rätselhaftes Zeugensterben – da ist ganz schön was faul. Zoom-Veranstaltung mit Wolf Wetzel

Der Mord an Walter Lübcke am Ende der Nicht-Aufklärung

Walter Lübcke ist am 1. Juni 2019 kurz vor Mitternacht auf seiner Terrasse ermordet worden. Aufgrund von DNA-Spuren am Tatort wurde der Neonazi Stephan Ernst verhaftet. Erst wollte er die Tat alleine ausgeführt haben, dann nannte er als Mittäter seinen langjährigen Kameraden Markus Hartmann. Nun ist der Prozess zuende gegangen und das Gericht ist genau zu dem Ergebnis gekommen, das schon vor dem Prozess feststand: Der Mord an Walter Lübcke ist von einem Einzeltäter, von einem Einzeltäter, von einem Einzeltäter begangen worden

Solidarität … statt Verschwörungstheorien

Diese Parole findet man auf allen Gegen-Gegen-Demonstrationen, in ganz vielen Redebeiträgen und Texten, die sich gegen die Querdenker*innendemonstrationen wenden. Damit ist völlig klar und geklärt, dass man selbstlos und gut ist, während es auf der anderen Seite fast nur „Covidioten“ und „Corona-Leugnern“ gibt. Rein symbolisch und ganz schnell fühlt man sich auf der Seite der Solidarischen wohl. Und noch etwas fühlt sich saugut an: Man ist aufgeklärt, ist wissenschaftsbasiert, also schlau … Wer möchte bei dieser Mannschaftsaufstellung nicht bei den „Solidarischen“ mitspielen?