Es gibt bestenfalls eins bis zwei Morde an genozidalen und profaschistischen Politikern und ihrer Boygroup jedes Jahr und bitte, natürlich sind eins bis zwei zu viel, das ist doch keine Frage. Aber es gibt in Deutschland zig Millionen Menschen.
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Es gibt bestenfalls eins bis zwei Morde an genozidalen und profaschistischen Politikern und ihrer Boygroup jedes Jahr und bitte, natürlich sind eins bis zwei zu viel, das ist doch keine Frage. Aber es gibt in Deutschland zig Millionen Menschen.
Es wird um das aller schwierigste gehen: Nicht einen „besseren“ Präsidenten zu finden, sondern eine gesellschaftliche Vision, die weit über Clinton, Obama, Biden und Trump, also weit über einen angeblichen guten Kapitalismus (capitalism first) hinausweist.
Der FIFA-Präsident Gianni Infantino verleiht einem US-Präsidenten, der ständig mit der Hölle droht, einen Friedenspreis für vereinten Irrsinn.
Ladykracher hat eine wunderbare Satire gemacht, die den Titel trägt: „Wenn Chefposten neu zu besetzen sind“ – Gesucht wird ein*e Vollidiot*in.
Die Enteignungsaktion der „Ampel“ wird wohlwollend abgehakt. Klammheimliche Sympathie von jenen, die keine Gelegenheit auslassen, wenn sich ein Flüchtling zuviel von dem sehr wenigen „erschlichen“ haben soll.
Dieses Blut trocknet nicht.
Man stelle sich vor, es gäbe einen Rechtsstaat, der sein Vorgehen an der Schwere der Tat und am Schutz von Gemeinschaftsgütern (Gesundheit) ausrichtet. Was müsste dann mit Blick auf den VW-Skandal passieren?
„Mister Volkswagen“ Martin Winterkorn steht jetzt doch noch vor Gericht. Man möchte wohl den naheliegenden Verdacht ein ganz bisschen zerstören, dass sich Großunternehmen (mit systemischen Potential) im rechtsfreien Raum bewegen. Dabei ist der Prozess selbst ein (zweiter) Betrugsfall.
Trump wird US-Präsident. Darauf haben sich alle – vor der Wahl im November – eingestellt: Die noch anhängigen Strafverfahren werden Zug um Zug ad acta gelegt. Im Gegenzug wird Trump kein Wort mehr über den tiefen Staat verlieren. Auch der Krieg der Worte wird ein Ende haben: Trump wird nicht länger als Teufel „zum Abschuss freigegeben“ und der neue Präsident wird nicht länger von einer gestohlenen Wahl reden. Man einigte sich auf das Wesentliche: america first.
Olaf Scholz zeigt Gefühle.