Vermisstenanzeige

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Vermisstenanzeige

 

Corona ist etwa Jahre alt und hat markant rot-gelbe Haare. Zuletzt wurde sie vor sieben Tagen gesehen.

 

 

  • Wer hat Corona gesehen?
  • Hat jemand Corona in Begleitung einer anderen Person gesehen?
  • Ist Corona möglicherweise entführt worden?

 

Sie ist seit sieben Tagen verschwunden.

Einen Zusammenhang zum russischen Einmarsch in der Ukraine vor sieben Tagen können wir nicht mehr ausschließen.

Wer über den jetzigen Aufenthaltsort von Corona etwas mitteilen kann, wer sachdienliche Hinweise geben kann, möge sich bitte an folgende Adresse wenden:

 

Corona-Krisenstab

Berlin

Bundeskanzleramt

Tel. 030- 19.19.19

Vertraulichkeit wird selbstverständlich garantiert.

 

  1. März 2022| Wolf Wetzel

Anmerkungen:

Über zwei Jahre werden mit Corona-Warnungen und Angstszenarien überschüttet. Bis zuletzt warnte der Bundesgesundheitsminister vor „Lockerungen“ und sah neue Virus-Varianten kommen, die die Aufrechterhaltung eines Ausnahmezustandes rechtfertigen. Sondersendungen und Talkshows waren voll damit. Die „Meinungsfreiheit“ bewegte sich in einem Korridor von 1 bis 3 G Plus.

Mit Kriegsbeginn ist schlagartig Schluss damit. Die Corona-Sondersendungen werden durch Kriegssondermeldungen ersetzt. Was zwei Jahre Corona eingeübt wurde und wirkt, wird nun mit dem Krieg fortgesetzt.

Es ist sehr erwünscht, dass wir nicht in Zusammenhänge denken, dass wir nicht nach Zusammenhängen fragen. Man lässt uns keine Zeit, Luft zu holen, nachzudenken, ins Grübeln zu kommen. Der neue Parcours verlangt gedankenlose TeilnehmerInnen.

Wo sind die Fragen? Nicht nur in den Medien, die alles andere als gedankenlos sind. Warum stellen wir sie uns nicht selbst?

Warum stürzen wir uns in dieselbe Falle: Bist du für „unseren“ Frieden oder für  „Putins“ Krieg?

Warum ist Corona jetzt schlagartig aus den Schlagzeilen verschwunden? Will der Corona-Krisenstab uns nicht weiterhin (be-)schützen? Wenn man davon ausgehen kann, dass das Virus sich nicht an Krieg und/oder Frieden hält, dann müssten wir doch weiter und weiter „informiert“, geboostert und geführt werden.

Kann es sein, dass Angst, mit der man zwei Jahren Politik gemacht hat, nun durch die Angst vor einem Krieg ersetzt wird, also einem Krieg, der auch zu uns kommt?

Sind die Lügen, die im Kontext der Corona-Politik verbreitet wurden denen der Kriegslügen sehr ähnlich?

Wird die Kritik an einer Bundesregierung, die alles dafür getan hat, dass man den Krieg nicht verhindern kann, genauso unterschlagen und mundtot gemacht wie die Kritik an der Corona-Politik?

Behauptet man heute, mitten in einem gewollten Krieg, dass er alternativlos sei, genauso wie man jeden anderen Weg, mit einer Pandemie umzugehen, als esoterisch bis sozialdarwinistisch denunziert hat?

Sind die „Schwurbler und Corona-Leugner“ in Corona-Zeiten jetzt die (geistigen) „Deserteure“, die unsere Wehrkraft zersetzen?

Wir sollten diesen Fragen nachgehen, anstatt uns in ihre ausgehobenen Kriegsgräben zu begeben.

Wolf Wetzel | Tag 8

 

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