Rheinmetall – Fühlt sich gut an

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SPD-Bundeskanzler Olaf Scholz bei Rheinmetall

 

Sage niemand, Olaf Scholz können keine Gefühle zeigen.

Rheinmetall weiß , wie man Krieg macht und Olaf Scholz weiß, wie man die sozialdemokratische Tradition fortsetzt.

Die SPD willigte 1914 den Kriegskrediten zu, die den Ersten Weltkrieg mit ermöglicht haben. Damit fiel sie den vielen Millionen Menschen in den Rücken, die keinen Krieg, auch keinen “fortschrittlichen” Krieg (gegen das zaristische Russland) wollten. Noch mitten in diesem Weltkrieg stimmte die SPD weiteren Kriegskrediten zu.

Das brachte ihr wohl die staatstragende Rolle ein, die sie nach dem Ende des Ersten Weltkriegs einnehmen sollte. Das Kaiserreich war am Ende, und die SPD sollte die Kastanien aus dem Feuer holen. Sie tat es. Sie führte Krieg, dieses Mal im eigenen Land, gegen all jene, die bei dieser Farce (ohne Kaiser) nicht mitmachten wollten.

Sie ließ Arbeiteraufstände niederschießen und die Idee einer Räterepublik im Blut ertränken. “Einer muss der Bluthund sein” (1919), gehört zu einer sehr klaren Selbstbeschreibung des SPD-Reichswehrministers Gustav Noske.

Aber sie tat auch etwas, was dem Dritten Reich und dem Zweiten Weltkrieg den Weg geebnet hatte: Sie tat nichts, um den Aufbau einer “schwarzen Reichswehr” zu verhindern. Diese sollte – im Bruch mit dem Versailler Vertrag – Deutschland wieder kriegstauglich machen, indem man heimlich aufrüstete.

Das alles passierte zu einer Zeit, als die SPD den Kanzler und die Regierung stellte.

Jede Ähnlichkeit mit der Rolle der SPD heute, mit ihrem “Sondervermögen” für die Kriegswirtschaft und dem “Doppelwumms” drängt sich auf.

 

Wolf Wetzel   | 17.2.2204

 

 

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