Finale ESC in Wien 2026
1. Platz: Genocide
2. Platz: Erez Israel
3. Platz: Drecksarbeit
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Finale ESC in Wien 2026
1. Platz: Genocide
2. Platz: Erez Israel
3. Platz: Drecksarbeit
In George Orwells Dystopie „1984“ hieß eine Parole: „Krieg ist Frieden“.
Es gibt viele, die sich an dem bizarren Outfit der Künstler*innen im ESC-Wettbewerb stören. Ich möchte ausdrücklich zur Ausgewogenheit aufrufen.
Denn auch diese Künstler (m/m/m) machen Weltgeschichte.
Der Anschein zu erwecken, Israel setze nur eine selbstherrlich verhängte Seeblockade durch, Hunderte von Meilen von Gaza/Palästina entfernt, ist mehr als trumpistisch.
Besucht der US-Präsident Ärzte, die ihm die Hand auflegen und in der anderen Hand eine leuchtende Glaskugel halten? Sind ihm schon einmal Rote-Kreuz-Mitarbeiter in diesem Outfit begegnet? Und die aller wichtigste Frage: Wie viele um Donald Trump herum halten zu einem Präsidenten, der solche Wahnvorstellungen hat?
Jeder Weltkrieg fing damit an, dass man sich „verteidigen“ müsse. Statt einem Krieg zuvorzukommen, wurde ein Weltkrieg daraus.
Wenn das also Druck ist, dann können wir doch denselben Druck auf unsere Regierung ausüben, die die Kriegsverbrechen im Libanon unterstützt, die den Genozid in Gaza/Palästina leugnet und zugleich bewaffnet.
Wenn der Besitz von Atomwaffen, die Drohungen mit Atomwaffen, ein Grund im UN-Völkerrecht wäre, das betreffende Land anzugreifen, dann wären das – in diesem Kontext – die USA und Israel.
US Präsident Trump erklärt den zweiten Angriffskrieg gegen den Iran erneut als Akt der Selbstverteidigung. Das israelische Kriegskabinett erklärt schon seit Langem, dass man sich in Gaza/Palästina selbstverteidige – auf besetztem Territorium.
„Die Kinder in Gaza haben keine Superkräfte, damit sie vor israelischen Bomben geschützt werden (…) Vier Kinder wurden im Libanon erst gestern getötet.“ (Marie-Rose Osta)