Wer im Gedenken an den Holocaust einen Genozid in Gaza/Palästina leugnet, der beweist auf unfreiwillige Weise, dass die Bedingungen, einen Genozid zu ermöglichen, noch sehr präsent sind.
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Wer im Gedenken an den Holocaust einen Genozid in Gaza/Palästina leugnet, der beweist auf unfreiwillige Weise, dass die Bedingungen, einen Genozid zu ermöglichen, noch sehr präsent sind.
Nun hat der italienische Künstler Costantino Ciervo sie aus den Fängen der Mittäter und Mitläufer „befreit“, indem er Anne Frank in seinem Gemälde mit einem Palästinensertuch, eine Kufiya ausgestattet hat.
Don’t the images of discrimination, humiliation, expropriation, and terror that led to the Shoah remind you of your own actions?
Erinnern Sie die Bilder der Diskriminierung, der Demütigung, der Enteignung, des Terrors die zur Shoa führten, nicht an Ihr eigenes Tun?
Das Problem heute ist, dass man alles wissen kann und nicht wissen will.
Der 7. Oktober 2023 hört nicht am 8. Oktober auf und hat nicht am 7. Oktober begonnen. Mit jeden Tag des israelischen Vernichtungskrieges, der Palästina auslöschen will, wird diese Geschichte lebendig und verteilt sich wie Blütenstaub über die ganze Welt.
Er sieht sympathisch aus, ist in Berlin aufgewachsen und spricht folglich fließend deutsch. Gerne wird er von allen Genozidfreunden und –leugnern in Deutschland herumgereicht und geherzt.
Danke, Herr Engel, da hat Ihnen das Unterbewusstsein einen wertvollen Streich gespielt: Es geht nicht darum, ob jemand unschuldig ist, sondern ob es einen Grund gibt, ihn hinzurichten. Alles klar. Plus E-Mail an Chefredakteur Philipp Peyman Engel.
Die Veranstalter wollen gegen den Genozid in Gaza demonstrieren, Die Genozidfreunde wollen eine Judenjagd (vorher-)sehen.
Es gibt politische und profitable Gründe, dass ich von der Overton-Redaktion dazu aufgefordert wurde, weniger (bis gar nicht) das „Gaza-Thema“ zum Gegenstand meiner Kolumne zu machen …
„We must simply carry out a Shoah [Holocaust] against them—yes, read that again—H-O-L-O-C-A-U-S-T! “ (Elad Barashi)