War Helmut Schmidt ein Diktator? Von Albrecht Müller

“Es gab durchaus gute Gründe, Helmut Schmidt und seine Politik kritisch zu begleiten. Aber als Diktator konnte man ihn selbst in der bleiernen Zeit des Umgangs mit dem RAF-Terrorismus nicht ausmachen. Deshalb hielt ich die Einführung zu den beiden Texten von Wolf Wetzel nicht nur für eine persönliche Zumutung, sondern schlicht für falsch.”

Ein guter Rutsch (wohin)?

Wir müssen zusammenkommen, im wirklichen Leben und das Gegenteil wieder verlernen, was wir in den letzten Jahren („zu unserem Besten“) gelernt haben: Social distance als höchste Form der Solidarität. Das meine ich in keinem esoterischen Sinn, sondern hochpolitisch… Man muss, ja man muss wieder Freude haben, wirklich Freude daran haben, mit uns zusammen zu sein.

Käfig zu verschenken

»Wir kommen jetzt in eine Phase hinein, wo der Ausnahmezustand die Normalität sein wird«, sagte einer, der es wissen könnte. Soviel sei verraten: Er hat es bis zum Minister gebracht.

Gaspreiserhöhungen als Kriegssteuer

Diese politische Ordnung war vor dem Krieg nicht solidarisch und ist es erst recht nicht im Krieg(szustand). Außer in der faschistischen Mythologie schafft der Krieg keine “neuen Menschen” und auch keine “neue Welt”, sondern eskaliert die bestehenden Verhältnisse, nicht um diese besser zu machen, sondern um mit aller Gewalt an ihnen festzuhalten.