Die 98. Oscar-Verleihung sei zwar politisch, aber na ja … es kam glücklicherweise nur zu wenigen „politischen Statements“. Dabei half man ein glitch-kleines ARD-Mal nach.
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Die 98. Oscar-Verleihung sei zwar politisch, aber na ja … es kam glücklicherweise nur zu wenigen „politischen Statements“. Dabei half man ein glitch-kleines ARD-Mal nach.
„Das Argument, es fehle die israelische Perspektive, ist ein Nullargument, da es suggerieren will, es sei Pflicht im akademischen Diskurs, auch die Gegenseite im eigenen Vortrag zu Wort kommen zu lassen.“ (Angelika Seifriz)
Der European Song Contest/ESC 2024 bot alles. Er wollte dieses Jahr ganz besonders unpolitisch sein. Mit allen Mitteln. Dafür mussten Texte umgeschrieben werden. Dafür mussten Botschaften ausgetauscht werden. Dafür musste man Scharfschützern auf den Dächern postieren. Es half alles nix.
„Die Behauptung, dass einiges von dem Gesagten ‚gelöscht‘ worden sei, ist deshalb falsch.“ Das sagt die Geschäftsführung der Bundeskunsthalle in Bonn in einer Gegendarstellung.
In diesem Gespräch geht es um Skandalwellen, auf denen wir oft mitsurfen, um Personalisierungen, die geteilt werden, indem wir „nur“ das andere Personal in Grund und Boden reden und um „David“, der nicht unrecht hat, weil er gegen „Goliath“ nur eine Steinschleuder hat.
Zensur, Auftrittsverbote und Kriminalisierungen von oppositionellen Meinungen gab es schon immer – sagen einige. Ist also das, was wir mit dem Corona-Ausnahmezustand erlebt haben und was sich mit dem Krieg gegen Russland verstärkt, dasselbe?
Roger Waters Konzert „This is not a Drill“ wird am 28. Mai 2023 in der Messehalle in Frankfurt stattfinden. Nun wollen sich die Boykottler*innen als „zivilgesellschaftlichen Protest“ verkleiden und zur Kundgebung gegen Waters am Tag des Konzertes aufrufen. Damit nähert sich das politische Desaster dem Höhepunkt.
Über „Faktenchecker”, die uns die Dystopie „1984” von George Orwell erklären wollen und selbst dabei zu dystopischen Erscheinungen werden.
Über eine präsidiale Selbstanzeige, „Faktenchecker“, die uns die Dystopie „1984“ erklären wollen und selbst dabei zu dystopischen Erscheinungen werden.
Der Kampf gegen den Antisemitismus als Regierungsformat bekämpft nicht den Judenhass, sondern schützt imperiale und postkoloniale Verhältnisse
Wenn es nicht so niederschmetternd wäre, müsste man dankbar sein, über das, was ein Wandbild auf der Documenta 15 in Kassel im Jahre 2022 ausgelöst hat und die VIP-Lounge dahinter zum Toben bringt.