3.8.2014 – Veranstaltung in Dortmund: Krieg ist Frieden

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Im Rahmen der Kampagne

›Heute wie vor 100 Jahren: Krieg dem Krieg! Für die soziale Revolution!‹

findet in Dortmund am 3. August 2014 um 16 Uhr

im Langer August, Braunschweiger Str. 22, folgende Veranstaltung statt:

Krieg ist Frieden – von Orwell (1984) bis Gauk (2014)


2002 wurden in dem Buch
Krieg ist Frieden – über Bagdad, Srebrenica, Genua, Kabul nach … (Unrast Verlag)
folgende zentrale Thesen aufgestellt:

  • Das Verhältnis der US-Alliierten (einschließlich Deutschlands) zu Diktaturen und despotischen Regimes bestimmt sich nicht am Grad deren Grausamkeit, sondern nach deren Nützlichkeit.
  • Die imperialen Mächte im Westen führen weder Krieg gegen den Terror noch gegen die Gewalt. Sie kämpfen darum, das Monopol darauf zu wahren. Ein Monopol auf Vernichtung, das Voraussetzung dafür ist, imperiale Ziele auch ganz ›friedlich‹ durchzusetzen.
  • Der unbedingte Wille der rot-grünen Regierung 1999, am (Angriffs-)Krieg gegen die Bundesrepublik Jugoslawien politisch und militärisch beteiligt zu sein, galt im wesentlichen einem Ziel: Der »Enttabuisierung des Militärischen« (SPD-Bundeskanzler Gerhard Schröder) und dem Eintritt in die Gemeinschaft der Kriegstreibenden.
  • Eine antimilitaristische, eine Anti-Kriegs-Bewegung darf sich nicht darin erschöpfen, die ›humanitären‹ Kriegslügen zu entlarven. Sie war und ist immer dann erfolgreich, wenn sie eine Utopie, eine Leidenschaft dafür entwickelt, was an die Stelle der wahren Kriegsziele treten soll.

Über zehn Jahre später stellt sich die Frage: Was hat sich davon bestätigt, was hat sich geändert?
Ist der Ukraine-Konflikt, das Wiederbeleben eines Ost-West-Konfliktes etwas altes oder etwas ganz anderes?
Vortrag von und mit Wolf Wetzel
wolfwetzel.wordpress.com
Weitere Informationen zur Kampagen finden sich hier: http://krieg-dem-krieg.fda-ifa.org/?event=vortrag-wolf-wetzel
 

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