{"id":2194,"date":"2010-08-14T17:04:52","date_gmt":"2010-08-14T15:04:52","guid":{"rendered":"http:\/\/wolfwetzel.wordpress.com\/?p=2194"},"modified":"2010-08-14T17:04:52","modified_gmt":"2010-08-14T15:04:52","slug":"14-8-2010-uber-die-machtigkeiten-von-banken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wolfwetzel.de\/index.php\/2010\/08\/14\/14-8-2010-uber-die-machtigkeiten-von-banken\/","title":{"rendered":"28.8.2010 &#8211; \u00dcber die M\u00e4chtigkeiten von Banken&#8230;(aktualisiert)"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"text-align:right;\"><span style=\"color:#ff0000;\">im Kapitalismus und im antisemitischen Weltbild.<\/span><\/h3>\n<p><strong>Wenn zur Blockade von Banken aufgerufen wird, hat man es nicht nur mit der Polizei zu tun, sondern mit einem Sack voller Bedenken, Zweifel und Vorbehalte. Die guten Gr\u00fcnden sind einfach zu benennen: Nirgendwo anders liegen \u00dcberschneidungen zwischen antisemitischen Stereotype, antisemtischen Verschw\u00f6rungstheorien und antikapitalistischer Kritik &#8211; auf den ersten Blick &#8211; so nahe, wie beim Thema \u203aBanken\u2039 und \u203aFinanzkapital\u2039.<\/strong><\/p>\n<p><strong><!--more--><\/strong><\/p>\n<p><strong>Wenn man den Finanzsektor in Mittelpunkt einer Kampagne stellt, handelt man sich ebenso schnell den Zwischenruf \u203averk\u00fcrzter Kapitalismuskritik\u2039 ein, womit der Vorwurf einhergeht, man bediene populistische Reflexe und lenke damit vom \u203aEigentlichen\u2039 ab.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Will man diesen Bedenken und Vorw\u00fcrfen nachgehen, wird man um die Beantwortung folgender Fragen nicht herumkommen: Wer hat diese Krise verursacht? Welche Rolle spielt der Finanzsektor beim Zustandekommen der gr\u00f6\u00dften Wirtschaftskrise nach dem Zweiten Weltkrieg? Lenkt der Blick auf die Rolle und Bedeutung der Banken vom \u203aEigentlichen\u2039, der kapitalistischen Wirtschaftskrise und Wirtschaftsweise ab? Vermeidet man antisemitische Ausdeutungen, wenn man sich der Bedeutung des Finanzsektors nicht stellt, sie nicht wahrnimmt?<\/strong><\/p>\n<h3><strong>Wer verk\u00fcrzt wen und was?<\/strong><\/h3>\n<p><strong>Vorausgesetzt, man ist sich einig, dass die Antwort: \u203aDer Kapitalismus ist an allem schuld\u2039 zu wenig ist, wird man sich auf die Suche begeben m\u00fcssen, was sich <em>innerhalb<\/em> des Kapitalismus in den letzten 20 Jahren ver\u00e4ndert hat, welche \u00f6konomischen, politischen und gesellschaftliche Machtverschiebungen stattgefunden haben, die erkl\u00e4ren helfen, was fast zum weltweiten Kollaps des Kapitalismus gef\u00fchrt h\u00e4tte.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Mit diesem Beitrag soll eine Debatte er\u00f6ffnet werden, in der Hoffnung, das man aufh\u00f6rt, dar\u00fcber zu reden, was der\/die andere gemeint haben k\u00f6nnte, was man ihm\/ihr unterstellt, mit dem Ziel dar\u00fcber zu streiten, was die politisch unterschiedlichen Akteure tats\u00e4chlich gesagt haben bzw. dazu sagen werden.<\/strong><\/p>\n<h3><strong><span style=\"color:#ff0000;\">Die Krise hat Gesichter und Namen \u2013 Personalisierungsfragen<\/span><\/strong><\/h3>\n<p><strong>Auf dem Aktionsfeld \u203aBanken\u2039 trifft man automatisch viele prominente Gesichter, wie Josef Ackermann, wie den Pr\u00e4sident des Instituts f\u00fcr Wirtschaftsforschung, Hans-Werner Sinn usw.<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/wolfwetzel.files.wordpress.com\/2010\/08\/ackermann-v-logo.jpg\"><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-2310\" title=\"Josef Ackermann\" alt=\"\" src=\"http:\/\/wolfwetzel.files.wordpress.com\/2010\/08\/ackermann-v-logo.jpg?w=300&#038;resize=300%2C184\" width=\"300\" height=\"184\" \/><\/a><\/strong><\/p>\n<p><strong>Wenn man ihre Bedeutung in Erinnerung ruft, bedeutet das nicht, dass die Krise dadurch bew\u00e4ltigt ist, indem man z.B. Josef Ackermann festnimmt (wie dies der Bundespr\u00e4sidenten-Kandidat der Linken Peter Sodann machen wollte) und in den Knast steckt. Genauso falsch w\u00e4re es zu glauben, diese \u203aReizfiguren\u2039 h\u00e4tten pers\u00f6nliche Fehler gemacht. Im Gegenteil: In den aller meisten F\u00e4llen darf man davon ausgehen, dass sie alles richtig gemacht haben. Sie wissen um die Spielregeln, sie legen sie mit fest, sie wissen, dass sie in der Regel zu ihren Gunsten ausgelegt werden und wenn sie kriminell sind (wie bei den zahlreich aufgedeckten Bestechungs- und Korruptionsverfahren, Steuerhinterziehungsaktionen), k\u00f6nnen sie sich sicher sein, dass die Strafe (in aller Regel eine Einstellung gegen Bezahlung einer piepsigen Geldsumme) einer Belobigung gleichkommt. Dass Banken und ihre F\u00fchrungsetagen also Milliarden an Euros ihrer eigenen Bank und ihrer Kunden aufs Spiel setzen (und dabei verlieren) hat nichts mit dem gewissenlosen Charakter der Akteure zu tun, sondern mit einem \u00e4u\u00dferst kalkulierten Vorgehen, das dieses Risiko erm\u00f6glicht, erwartet und ggf. risiko- und haftungslos verstaatlichen und jetzt sozialisieren wird.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Apropos Personalisierung: W\u00e4re es nicht fruchtbar, wenn man die Gefahr der Personalisierung nicht nur allen anderen zuschreibt, nur nicht sich selbst? Wenn Antifas mit viel Aufwand und Energie die Vita einzelner Nazi-Gr\u00f6\u00dfen recherchieren, ihre Rolle und Bedeutung innerhalb neofaschistischer Strukturen offen legen, Outing-Aktionen starten, Bilder ins Netz stellen, um sie aus der Anonymit\u00e4t herauszuholen, personalisieren sie dann auch? Eine wirklich solidarische Debatte \u00fcber Notwendigkeiten und Grenzen von Personalisierungen w\u00fcrde die je eigenen Praxen nicht ausblenden, sondern zum gemeinsamen Ausgangspunkt machen &#8211; und allen sehr viele Scheingefechte ersparen.<\/strong><\/p>\n<h3><strong><span style=\"color:#ff0000;\">Spekulationen \u00fcber verk\u00fcrzte Kapitalismuskritik<\/span><\/strong><\/h3>\n<p><strong>Wer einen Aufruf macht, eine Bank, mehrere Banken zu blockieren, muss sich mit dem Vorwurf auseinandersetzen, dass damit gemeint sein k\u00f6nnte, dass an der gr\u00f6\u00dften Krise des Kapitalismus nach 1945 \u203adie Spekulanten\u2039 schuld seien. Damit n\u00e4here man sich auf gef\u00e4hrliche Weise dem nationalsozialistischen Weltbild, antisemitischen Verschw\u00f6rungstheorien. In diesen gibt es den Topus des \u203areichen\/j\u00fcdischen Spekulanten\u2039, das \u203araffende Kapital\u2039, das das ehrbare, schaffende, arische Kapital in Grund und Boden richtet. Unschwer zu erkennen ist, dass der Spekulant im Antisemitismus eine ethnische, eine rassistische Gr\u00f6\u00dfe ist, das Gegenbild zum ehrbaren, rechtschaffenen deutschen Volk. Hinter dem antisemitischen Topus des Spekulanten verbirgt sich also weder eine (Deutsche) Bank, noch ein kapitalistisches Wirtschaftssystem, sondern der heimat- und vaterlandslose Jude. Weder in der Ideologie, noch in der Praxis des Antisemitismus ging es, geht es darum, die Macht der Banken, des Finanzsektors anzutasten oder gar zu brechen. Ganz im Gegenteil: \u00bbSie haben an der Zerst\u00f6rung der Weimarer Demokratie aktiv mitgewirkt und dann Hitlers R\u00fcstungs- und Kriegspolitik unterst\u00fctzt. Sie haben den Bau von Auschwitz vorfinanziert, an Zwangsarbeit, an der \u203aArisierung\u2039 j\u00fcdischen Eigentums, am Auschwitz-Gas Zyklon B, an den Bomben und Granaten nahezu aller Kriege, an den Eroberungen der Deutschen Wehrmacht und der Wiederaufr\u00fcstung der Regierung Adenauer kr\u00e4ftig profitiert.\u00ab (B\u00fcndnis gegen Bankenmacht &#8211; Was es will, was es k\u00f6nnte! 2000, Prof. Hans See, seit 2005 Herausgeber der Vierteljahreszeitschrift \u203aBIG Business Crime\u2039)<\/strong><\/p>\n<p><strong>Wer also behauptet, die Kritik am Finanzsektor, die Forderung nach Verstaatlichung bis hin zur Zerschlagung von systemischen Banken bediene antisemitische Ressentiments, bek\u00e4mpft nicht den Antisemitismus, sondern f\u00e4llt auf seine antikapitalistische Rhetorik herein.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Im Antikapitalismus geht es darum, die Macht (auch) von Banken \u00fcber Menschen und Leben zu verf\u00fcgen, zu brechen \u2013 ganz egal, mit welcher Hautfarbe diese Kapitalverbrechen begangen, mit welcher Ideologie sie verkleidet, in welche Ethik sie verpackt werden.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Die Unterscheidung in \u203agutes\u2039 und \u203ab\u00f6ses\u2039 Kapital ist also im besten Fall dumm, im schlechtesten Fall antisemitisch.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Wer mit Staatsanleihen, Rohstoffen oder Aktien spekuliert, handelt nicht weniger moralisch oder ethisch als jene, die ihren Profit aus der Verwertung und Vernutzung von Menschen ziehen. Weder Moral, noch Ethik bestimmen dieses Wirtschaftssystem, sondern die Aussicht auf Gewinn. Das ist die einzige Maxime, die z\u00e4hlt.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Zweifellos spielen \u203asystemrelevanten\u2039 Banken eine herausragende Rolle beim Zustandekommen der derzeitigen Krise wie bei der Abw\u00e4lzung der Krise nach unten (Entlassung von MitarbeiterInnen, Beraterst\u00e4be bei den zahlreichen \u203aRettungsschirmen\u2039, Erarbeitung und Umsetzung von Verarmungsprogrammen). Ihre Rolle und Bedeutung in den Mittelpunkt zu stellen, hei\u00dft also nicht, zu vergessen, dass die jeweiligen Regierungen alles getan haben (wie zum Beispiel durch die zahlreichen \u203aFinanzmarktreformen\u2039), damit die Finanzinstitute in diesem Finanzkrieg freie Hand haben.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Au\u00dferdem tr\u00e4gt der Aktionsaufruf dem besonderen Umstand Rechnung, dass manche Banken mehr als eine privatkapitalistische Bank sind, die bei verlustreichen Gesch\u00e4ften pleite geht. Im Mittelpunkt stehen \u203asystemrelevante\u2039 Banken. Diese Bedeutung haben sie nicht, weil besondern fiese Chefs diese Gesch\u00e4fte f\u00fchren. Ihr Systemrelevanz bekommen sie aufgrund struktureller Bedingungen: Gro\u00dfe Banken wie die Hypo Real Estate, die Commerzbank oder die Deutsche Bank handeln mit einer Quasi-Staatsgarantie, sie \u00fcben ein hoheitsstaatliches Monopol aus, indem sie die \u203aLiquidit\u00e4t\u2039 dieses Systems garantieren sollen. Diese Unentbehrlichkeit m\u00fcndet bekanntlich in die einzige kostenlose Lebensversicherung: \u203aTo big to fail\u2039 (Zu gro\u00df, um zu st\u00fcrzen). Sie k\u00f6nnen viele ruinieren \u2013 nur nicht sich selbst.<\/strong><\/p>\n<h3><strong><span style=\"color:#ff0000;\">Banken \u2013 die Rattenlinie der kriminellen \u00d6konomie<\/span><\/strong><\/h3>\n<p><strong>Die zahlreichen Steuerhinterziehungsskandale, der Medienrummel um aufgekaufte CD\u2019s mit Bankdaten von potenziellen Steuerhinterziehern machten in den letzten Monaten und Jahren immer wieder Schlagzeilen. Ab und an musste auch ein Prominenter dran glauben: wie der \u203aB\u00e4derk\u00f6nig\u2039 Eduard Zwick oder der Ex-Post-Chef Zumwinkel. Das ist gut f\u00fcrs Image \u2013 gegen die weit verbreitete Ansicht: die Kleinen h\u00e4ngt man, die Gro\u00dfen l\u00e4sst man laufen. Letzteres ist Gang und G\u00e4be \u2013 in gro\u00dfem Stil.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Ganz still wird es hingegen, wenn es um die Frage geht: Wer besorgt dieses filigrane Gesch\u00e4ft? Wie kommen die Milliarden ins Ausland, auf Konten von Banken, Stiftungen und Treuhandgesellschaften? Nur noch im \u203aTatort\u2039 oder bei der hessischen CDU (auf einer Rastst\u00e4tte) wird das Geld im Koffer \u00fcber die Grenze geschafft oder an einen Mittelsmann an einer dunklen Stra\u00dfenecke \u00fcbergeben. Im wirklichen Leben besorgen das Banken, diskret, professionell und durch besonders geschultes Personal.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Dieses illegale Tunnelsystem, durch das Milliarden von Euros ins Ausland geschleust werden, ist nicht nur hochkomplex, es ist auch vielseitig verwendbar. Es hat Dual-Use-Charakter: Es werden eben nicht nur verm\u00f6gende Privatpersonen durch diese Pipelines gelotst, sie sind ein Abfallprodukt einer ganz anderen Form von organisiertem Verbrechen, eines kriminellen Systems, das staatstragende, staatsaffine Aufgaben erf\u00fcllt.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Wenn zum Beispiel der Siemenskonzern, der zweifellos eine systemische Gr\u00f6\u00dfe im \u00f6konomischen und politischen Sinne darstellt, Milliarden spurlos ins Ausland transferiert, dann geht es nur ganz beil\u00e4ufig, geradezu unbeabsichtigt um Steuerhinterziehung. Der eigentliche, wesentliche Grund sind au\u00dferbilanzielle Gesch\u00e4ftsaktivit\u00e4ten. Wenn Siemens Regierungen kaufen, durch Bestechungen Milliarden-Auftr\u00e4ge akquirieren, dann l\u00e4sst sich das schlecht im Gesch\u00e4ftsbericht einpreisen und deklarieren. Man braucht also illegale Kassen, aus denen man diese Operationen finanziert. Geld, das keine nachweisbare Herkunft vorweist, Geld, das nicht zur\u00fcckverfolgbar ist, Geld, das es nicht gibt. Gew\u00f6hnlich benutzt man daf\u00fcr seine Hausbank, die ihre ganze Kompetenz einbringt, Geld spurlos ins Ausland zu transferieren, um von dort aus besagte Wirtschaftskriminalit\u00e4t in die Wege zu leiten.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Wenn die CDU illegale Spenden von Gro\u00dffirmen und Million\u00e4ren in einer Stiftung in Liechtenstein \u203awaschen\u2039 l\u00e4sst, dann braucht sie daf\u00fcr eine verschwiegene Bank. Mit deren Hilfe wurde die \u203aStiftung Zaunk\u00f6nig\u2039 gegr\u00fcndet, deren einziges Ziel es war, die Sponsoren aus Industrie und Politik zu anonymisieren. \u203aKriegskasse\u2039 nannten sie es, mit dem Ziel, einen schmutzigen und rassistischen Wahlkampf in Hessen (1999) zu finanzieren, den man ohne diese anonymen Financiers nicht zu gewinnen glaubte.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Aber auch staatliche Institutionen bedienen sich dieses Tunnelsystems: Wenn der Bundesnachrichtendienst\/BND den Auftrag von Regierungs- und Oppositionsparteien bekommt, das r\u00e4tedemokratische Modell der \u203aVolksmacht\u2039 im Zuge der \u203aNelkenrevolution\u2039 in Portugal 1974 mit allen Mitteln zu bek\u00e4mpfen, dann schickt der BND keinen Koffertr\u00e4ger mit 30 Millionen Mark los, um ihn konterrevolution\u00e4ren Kr\u00e4ften an einem dunklen Ort in Lissabon zu \u00fcbergeben. Selbstverst\u00e4ndlich verf\u00fcgt auch der BDN \u00fcber getarnte Auslandskonten, die denselben Weg der Anonymisierung gehen wie den der schlagzeilentr\u00e4chtigen Steuerhinterzieher.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Wer glaubt, dass es sich dabei um kleine, \u00f6konomisch vernachl\u00e4ssigbare Gr\u00f6\u00dfenordungen handelt, der t\u00e4uscht sich gewaltig: \u00bbDer deutsche Staat wird durch Steuerhinterziehung j\u00e4hrlich um sch\u00e4tzungsweise 100 Milliarden Euro betrogen. Dies sagte Finanzminister Peer Steinbr\u00fcck am Donnerstag im Bundestag in der Debatte \u00fcber das neue Gesetz gegen Steuerflucht.\u00ab Basler Zeitung vom 7.5.2009<\/strong><\/p>\n<h3><strong><span style=\"color:#ff0000;\">Die Macht des Finanzsektors \u2013 wer regiert wen?<\/span><\/strong><\/h3>\n<p><strong>Hinter dem Wort \u203aSystemrelevanz\u2039 von gro\u00dfen Banken verbirgt sich keine \u00dcbertreibung, sondern \u00f6konomische Macht. Die HypoReal Estate z.B. hatte in ihren Gesch\u00e4ftsbilanzen \u203atoxische\u2039, also wertlos gewordene Papiere in der Gr\u00f6\u00dfenordnung eines fast kompletten Bundeshaushaltes<a href=\"#_ftn1\">[1]<\/a>: \u00bbDie Hypo Real Estate ist (\u2026) dabei, toxische Wertpapiere und ganze Unternehmensbereiche im Volumen von bis zu 210 Milliarden Euro in eine gro\u00dfe \u203aBad Bank\u2039 auszugliedern und sich damit von diesen Risiken zu trennen.\u00ab (FR vom 20.7.2010)<\/strong><\/p>\n<p><strong>W\u00e4re dieser Verlust realisiert worden, die Bank also Pleite gegangen, h\u00e4tte in der Tat die Gefahr einer \u203asystemischen\u2039 Kettenreaktion bestanden, die den gesamten Finanzsektor zur Erliegen gebracht h\u00e4tte. Im Sinne der Systemerhaltung musste also diese Bank \u203agerettet\u2039 werden, indem der Staat durch ihre Verstaatlichung und Gr\u00fcndung einer \u203aBad Bank\u2039 f\u00fcr diese Verluste aufkam. \u203aToo big to fail\u2039, zu gro\u00df, zu m\u00e4chtig, um zu fallen, nennt man dieses Prinzip in der Business Class. Anders formuliert: Eine so gro\u00dfe Bank kann selbst angesichts ihres drohenden Unterganges als Erpresser auftreten und \u00fcberleben. Welche Macht hat also eine \u00e4hnlich bedeutsame Bank (z.B. die Deutsche Bank) im Normalbetrieb, wenn es ihr gut geht? Sie kann und betreibt Wirtschaftspolitik, in der Regierung, mit der Regierung, au\u00dferhalb der Regierung: Wenn ein gro\u00dfer Kredit eines Automobilkonzernes refinanziert werden soll, dann stellt diese Bank Bedingungen: zum Beispiel (mehr) Entlassungen, Senkung der Lohnst\u00fcckkosten usw. und diktiert damit direkt die Arbeitsbedingungen der Lohnabh\u00e4ngigen.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Wenn der Deutsche Bank Chef Josef Ackermann nach Athen fliegt, um sich dort als Architekt der Verarmungsprogramme vorzustellen, dann macht er das im Auftrag der deutschen Bundesregierung bzw. der EU.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Wenn die seit Jahren geforderten und verk\u00fcndeten \u203aRegulierungen\u2039 im Finanzsektor in allen wesentlichen Punkten scheitern, dann liegt das nicht nur am fehlenden Willen der Bundesregierung, sondern vor allem an der Macht der Banken, die letztendlich ihre Regulierung selbst bestimmen. Von daher kann man der lapidaren Feststellung des Filmemachers Hubert Seipel (<em>Regisseur<\/em> des Portraits \u203aDie Welt des Josef Ackermann\u2039) nur zustimmen, wenn er mit Blick auf die gegenw\u00e4rtige Bundeskanzlerin feststellt: \u203a<em>Sie dachte, sie sei an der Macht, dabei ist sie nur an der Regierung.<\/em>\u2039<\/strong><\/p>\n<p>(&#8230;)<\/p>\n<h3><span style=\"color:#888888;\"><strong style=\"color:#ff0000;\">Der Finanzsektor &#8211; ein Verursacher der Krise?!<\/strong><\/span><\/h3>\n<p><strong>Die Kampagne gegen den Finanzsektor stellt bewusst die Gro\u00df-Banken in den Mittelpunkt der Aktionen. Bekanntlich ist im antisemitischen Weltbild das \u203araffende\u2039, also das Finanzkapital Quelle allen \u00dcbels, mit dem klar formulierten Ziel, den Kapitalismus gegen seine angeblichen \u203aAusw\u00fcchse\u2039 zu retten.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Welche Bedeutung hat der Finanzsektor tats\u00e4chlich? Was hat das Wissen und die Analyse von der systemischen Bedeutung des Finanzsektors mit seiner antisemitischen Ausdeutung zu tun? Vermeidet man die antisemitische Ausdeutung, wenn man sich der Bedeutung des Finanzsektors nicht stellt, sie nicht wahrnimmt?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Man darf davon ausgehen, dass die Commerzbank eher an einer Untertreibung, als an einer \u00dcbertreibung der Krisenfaktoren und -kosten interessiert ist. Wenn man dies mitber\u00fccksichtigt, ist das Ergebnis der Studie aus dem Jahr 2009 mehr als \u00fcberraschend: \u00bbDie Finanzkrise wird die Weltwirtschaft laut einer Studie bis Ende dieses Jahres rund 10,5 Billionen Dollar (7,3 Billionen Euro) kosten. Das ergab eine Berechnung von Commerzbank Research, wie die Tageszeitung \u203aDie Welt\u2039 berichtet. \u203aWir haben uns in der Finanzkrise zwar an hohe Summen gew\u00f6hnt, aber dieser Betrag ist einfach unglaublich\u2039, sagte J\u00f6rg Kr\u00e4mer, Chefvolkswirt der Bank, dem Blatt. Je Erdenbewohner belaufen sich die Kosten damit auf etwas mehr als 1500 Dollar.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Rund 1,6 Billionen Dollar Verlust entstanden demnach bei Banken durch Abschreibungen und Pleiten. Die Commerzbank-Forscher st\u00fctzen sich hier auf Zahlen des Nachrichtenanbieters Bloomberg. Die Wertverluste an Wohnimmobilien in den USA und England, die besonders von der Immobilienkrise heimgesucht wurden, lagen laut Notenbanken und einer Sch\u00e4tzung der Commerzbank insgesamt bei 4,65 Billionen. Der aus der Finanzkrise folgende Einbruch der Weltwirtschaft kostete in den beiden vergangenen Jahren zudem rund 4,2 Billionen Dollar.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Die Commerzbank-Volkswirte unterstellten dabei, dass die Weltwirtschaft ohne die Krise so stark gewachsen w\u00e4re wie im Durchschnitt der vorherigen Jahre. Tats\u00e4chlich war das Wachstum 2008 aber deutlich niedriger: 2009 d\u00fcrfte die Weltwirtschaft erstmals seit 60 Jahren wieder schrumpfen. So errechnet sich der Gesamtverlust.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Die Commerzbank hat auch die Zahlen f\u00fcr Deutschland errechnet: Demnach gehen der hiesigen Volkswirtschaft 237 Mrd. Dollar verloren: Auf 104 Mrd. belaufen sich die Abschreibungen deutscher Banken. Das niedrigere Wirtschaftswachstum 2008 und 2009 wird 133 Mrd. Dollar an Bruttoinlandsprodukt (BIP 2008: rund 3600 Mrd. Dollar) kosten, wie die Commerzbank prognostiziert. \u203aDie Einkommensverluste, die wir am BIP messen, sind viel st\u00e4rker als in normalen Krisen\u2039, sagt Kr\u00e4mer. Die Kosten der Finanzkrise d\u00fcrften in Zukunft noch steigen: Denn in der Rechnung nicht enthalten ist etwa das ged\u00e4mpfte Weltwirtschaftswachstum f\u00fcr die kommenden Jahre, das Experten infolge der Krise erwarten. Au\u00dferdem werden viele Geldh\u00e4user noch weitere Wertberichtigungen vornehmen m\u00fcssen. Der Internationale W\u00e4hrungsfonds rechnet damit, dass die Banken bis Ende 2010 schlimmstenfalls insgesamt bis zu vier Billionen Dollar abschreiben m\u00fcssen.\u00ab <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/oekonomie\">http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/oekonomie<\/a> vom 29.8.2009<\/strong><\/p>\n<p><strong>Wenn man also festh\u00e4lt, dass <span style=\"color:#ff0000;\">Banken mit einem Gesch\u00e4ftsvolumen von nationalen Regierungen<\/span> ein entscheidende Bedeutung f\u00fcr die gegenw\u00e4rtige Wirtschaftskrise (und ihre Sozialisierung) haben, dann bedient man damit keine antisemitischen Weltbilder, sondern stellt sich zu aller erst der Wirklichkeit kapitalistischer Verh\u00e4ltnisse.<\/strong><\/p>\n<p>(&#8230;)<\/p>\n<h3><span style=\"color:#888888;\"><strong style=\"color:#ff0000;\">Das Verh\u00e4ltnis von Finanzkapital zu anderen Quellen kapitalistischer Akkumulation<\/strong><\/span><\/h3>\n<p><strong>Zu aller erst ist die Unterscheidung von Finanzkapital und Industriekapital eine notwendige analytische Gr\u00f6\u00dfe, um Entwicklungen und Verschiebungen innerhalb kapitalistischer Sektoren genauer zu erfassen und einzuordnen. Diese Unterscheidung hat nichts mit einem vermeintlich \u203ab\u00f6sen\u2039 Finanzkapital und einem \u203aguten\u2039 und angeblich \u203aproduktiven\u2039 Kapital zu tun, sondern mit den unterschiedlichen Bedingungen, die diese Kapitalien vorfinden und nutzen.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Wenn ein Autokonzern im Durchschnitt 5 bis 10 Prozent Rendite erwirtschaftet, w\u00e4hrend Investitionen im Finanzsektors Renditen von 20 \u2013 100 Prozent bringen, dann folgen die Kapitalstr\u00f6me keinem skrupellosen Instinkt, sondern wirtschaftlicher Renditelogik. Diese Verschiebung von Kapitalstr\u00f6men ist nicht das Ergebnis von besondern gierigen Investoren, sondern gewolltes Ergebnis politischer Vorgaben, die \u00fcber die zahlreichen so genannten Finanzmarktreformen ein klar benanntes Ziel hatte: Kapital durch \u203aattraktive\u2039 Bedingungen in die jeweiligen nationalen Standorte, in die jeweiligen Finanzmetropolen (City London, Wall Street, Frankfurt) lenken, um mit dem dort gebundenen Kapital Weltmarkt- und Weltmachtpolitik zu betreiben.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Tats\u00e4chlich trifft man diese analytische Trennung in der Unternehmenspolitik gro\u00dfer Konzerne kaum noch vor: Der Autokonzern Porsche z.B. hatte durch Beteiligungen an \u203ariskanten\u2039 Finanzmarktprodukten 2008 mehr Gewinne erzielt, als durch den Verkauf von Autos.<\/strong><\/p>\n<h3><strong><span style=\"color:#ff0000;\">Um\u2019s Ganze \u2013 der Teufel steckt im Detail<\/span><\/strong><\/h3>\n<p><strong>Auf den Zahn gef\u00fchlt\u2026<\/strong><\/p>\n<p><strong><em>\u00bb\u2026ich fragte ihn so mit den Z\u00e4hnen auseinander, was mit dem Zahn ist. \u203aKaries\u2039, sagt er, \u203aDie Ursache ist Karies\u2039. Nun wollte ich nat\u00fcrlich wissen, was die Ursache von Karies ist, und er meinte, in meinem Fall w\u00e4ren wohl Ern\u00e4hrungsmangel die Ursache. Ich sage: \u203aUnd die Ursache von den Ern\u00e4hrungsmangeln, wo sehen Sie die?\u2039. Nun wurde er ganz v\u00e4terlich: \u203aDas werden Sie doch wissen, dass das Kriegsfolgen sind!\u2039. Jetzt stelle ich ihm nat\u00fcrlich die entscheidende Frage und sage: \u203aAber was ist nun die Ursache vom Krieg?\u2039. Da stand er da und sagte wieder, das w\u00e4re eine ziemliche Problematik. Ich denke mir, jetzt musst du ihm ein bisschen unter die Arme greifen, jetzt steht er an einer Bewusstseinsschranke und kommt nicht r\u00fcber, also sage ich: \u203aAufgrund wissenschaftlicher Untersuchungen l\u00e4sst sich feststellen, dass der Krieg, den Sie da im Auge haben, seine Ursachen im Imperialismus, der das h\u00f6chste Stadium des Kapitalismus ist, also dass er da seine Ursache hat\u2039. (\u2026) \u203aWenn ich Sie recht verstehe, ist der Kapitalismus an Ihren Zahnschmerzen schuld?\u2039 &#8211; \u203aJa, sage ich \u2026<\/em>\u2039 Hermann Kant, Die Aula, S.37<\/strong><\/p>\n<p><strong>Es gibt noch einen weiteren Kritikpunkt an dem Aufruf zur Bankenblockade. Der Vorwurf lautet, man lenke mit dieser Aktion von den eigentlichen Ursachen ab und betreibe damit Mainstream-Politik, verschleiere damit \u00bbdie tats\u00e4chlichen, systemimmanenten Ursachen\u00ab<a href=\"#_ftn1\">[1]<\/a>.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Fazit dieser Kritik: Wer nur an den Erscheinungen des Kapitalismus herumdoktere, laufe \u00bbGefahr, das gro\u00dfe Ganze aus der Schusslinie zu nehmen, indem sie sich nicht vom Konkreten l\u00f6sen k\u00f6nnen, und so die Problemursachen aus den Augen verlieren.\u00ab<\/strong><\/p>\n<p><strong>Was sind also die \u203aeigentlichen\u2039 Ursachen im Auge dieses Kritikers: \u00bbWie jede andere kapitalistische Krise resultiert auch diese aus der \u00dcberproduktion des Kapitals.\u00ab<\/strong><\/p>\n<p><strong>Man mag ihm in dieser Abstraktheit zustimmen, man darf ihm auch sicherlich zustimmen, dass irgendwie der gesamte Kapitalismus daran schuld ist. Nichts ist damit beantwortet: Niemand bestreitet hoffentlich, dass in diesem konkreten Krisen-Fall keine Autokonzerne, keine R\u00fcstungsfirmen, keine Metallunternehmen zusammengebrochen sind, sondern Banken und Versicherungen! Wen dieser Unterschied nicht interessiert, wer diesen Unterschied nicht erkl\u00e4ren kann, landet konsequenterweise beim System als mystische Gr\u00f6\u00dfe und ist gef\u00e4hrlich nahe bei dem Pr\u00e4sidenten des Instituts f\u00fcr Wirtschaftsforschung, Hans-Werner Sinn, der vom \u00bbanonymen Systemfehler\u00ab<a href=\"#_ftn2\">[2]<\/a> fabuliert.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Und wer die \u203aeigentlichen\u2039 Ursachen angreifen will, ohne sich und anderen zu beantworten, wo man diese zu packen bekommt, hat irgendwie und folgenlos Recht, seitdem es den Kapitalismus gibt.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Kann irgendjemand sagen, wann in den letzten 40 Jahren das \u203aEigentliche\u2039 angegriffen wurde? Kann uns irgendjemand sagen, wo sich das \u203aEigentliche\u2039 befindet, au\u00dfer im Kopf, in der Theorie?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Eine radikale Kritik besteht eben nicht nur in ihrer notwendigen Abstraktion, sondern ihrer Selbstverpflichtung, diese wiederum \u00fcber ihre Konkretion, \u00fcber eine bessere Praxis glaubw\u00fcrdig zu machen.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Kann der\/die KritikerInnen sagen, wo sie in den letzten 10, 20 Jahren das \u203aEigentliche\u2039 angegriffen, das falsche Konkrete vermieden haben?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Wenn antifaschistische Gruppen neonazistische Aufm\u00e4rsche verhindert, dann geht es ganz konkret um die Gefahr der Neonazis und nicht ums Ganze.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Wenn man sich einem Polizei\u00fcberfall entgegenstellt, dann sch\u00fctzt man sich &#8211; im besten Fall \u2013 vor staatlicher Repression und ist weit davon entfernt, das Ganze zu treffen.<\/strong><\/p>\n<p><strong>W\u00fcrden wir in unserer Kritik von den jeweils eigenen Praxen ausgehen, w\u00fcrden wir uns eher den Problemen der notwendigen Beschr\u00e4nkungen und Reduzierungen stellen, als uns gegenseitig beweisen zu m\u00fcssen, dass der Sandkasten der anderen viel kleiner ist.<\/strong><\/p>\n<p>(&#8230;)<\/p>\n<p><strong>Wolf\u00a0 Wetzel\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 28.8.2010<\/strong><\/p>\n<p><strong>Der komplette Text findet sich hier:<\/strong> <strong><a href=\"http:\/\/wolfwetzel.wordpress.com\/2012\/03\/22\/krise-des-kapitalismus-krisenhafte-proteste-edition-assamblage\/\" target=\"_blank\">Krise des Kapitalismus und krisenhafte Proteste<\/a> \u2013 Edition\u00a0Assamblage, 2012<\/strong><\/p>\n<hr size=\"1\" \/>\n<p><a href=\"#_ftnref1\">[1]<\/a>http:\/\/vega.blogsport.de\/2010\/07\/05\/wetzel-und-buechner-gut-gemeint-aber-nicht-gut-gemacht\/<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\">[2]<\/a> FAZ vom 27. Oktober 2008<\/p>\n<p>Wer sich mit viel Geduld in die v\u00f6lkische und antisemitische Ideologie begeben will, dem sei folgender Text ans Herz gelegt:<\/p>\n<h4><a href=\"http:\/\/wolfwetzel.wordpress.com\/1993\/12\/08\/die-volkische-ideologie-das-verlangen-nach-herrschaft-und-der-wunsch-nach-unterwerfung\/\" target=\"_blank\">Die v\u00f6lkische Ideologie \u2013 Das Verlangen nach Herrschaft und der Wunsch nach\u00a0Unterwerfung<\/a><\/h4>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"http:\/\/vg01.met.vgwort.de\/na\/e60d4baf610447cea358759fa3deb162\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/p>\n<hr size=\"1\" \/>\n<p><a href=\"#_ftnref1\">[1]<\/a>Die Bundeshaushalt 2009 betrug ca. 290 Milliarden Euro.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\">[2]<\/a> Welt-Online 15.5.2010<\/p>\n<p>Views: 305<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>im Kapitalismus und im antisemitischen Weltbild. Wenn zur Blockade von Banken aufgerufen wird, hat man es nicht nur mit der Polizei zu tun, sondern mit einem Sack voller Bedenken, Zweifel und Vorbehalte. Die guten Gr\u00fcnden<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[5,9,24,25,27,34],"tags":[107,208,336,564,642,852,860,882,1085,1199,1205,1330,1425,1908,2031,2281,2537],"class_list":["post-2194","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-04-texte","category-arbeit","category-imperialismus","category-kapitalis-mus-s","category-krise-des-kapitalismus-krisenhafter-protest-2012","category-politik","tag-ackermann","tag-antisemitismus","tag-bad-bank","tag-commerzbank","tag-deutsche-bank","tag-finanzkapital","tag-finanzsektor","tag-fms-wertmanagement","tag-hans-werner-sinn","tag-hypo-real-estate","tag-ikb","tag-kapitalismuskritik","tag-kriminelle-okonomie","tag-peter-sodann","tag-raffendes-kapital","tag-spekulanten","tag-us-versicherungskonzern-aig"],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wolfwetzel.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2194","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/wolfwetzel.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/wolfwetzel.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wolfwetzel.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wolfwetzel.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2194"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/wolfwetzel.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2194\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wolfwetzel.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2194"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/wolfwetzel.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2194"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/wolfwetzel.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2194"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}