{"id":12604,"date":"2022-07-20T11:43:24","date_gmt":"2022-07-20T09:43:24","guid":{"rendered":"https:\/\/wolfwetzel.de\/?p=12604"},"modified":"2022-09-10T20:34:28","modified_gmt":"2022-09-10T18:34:28","slug":"der-proteststurm-gegen-die-documenta-15-ein-dokument-progressiven-herrenmenschentums","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wolfwetzel.de\/index.php\/2022\/07\/20\/der-proteststurm-gegen-die-documenta-15-ein-dokument-progressiven-herrenmenschentums\/","title":{"rendered":"Der Proteststurm gegen die Documenta 15 &#8211; Ein Dokument \u201eprogressiven\u201c Herrenmenschentums"},"content":{"rendered":"<h1><strong>Der Proteststurm gegen die Documenta 15 &#8211; Ein Dokument \u201eprogressiven\u201c Herrenmenschentums<\/strong><\/h1>\n<p><em>Der Kampf gegen den Antisemitismus als Regierungsformat bek\u00e4mpft nicht den Judenhass, sondern sch\u00fctzt imperiale und postkoloniale Verh\u00e4ltnisse<\/em><\/p>\n<p>Wenn es nicht so niederschmetternd w\u00e4re, m\u00fcsste man dankbar sein, \u00fcber das, was ein Wandbild auf der <em>Documenta 15<\/em> in Kassel im Jahre 2022 ausgel\u00f6st hat und die VIP-Lounge dahinter zum Toben bringt.<\/p>\n<p>Klar, eigentlich war man ziemlich liberal und offen:<\/p>\n<p>Man lud die indonesischen K\u00fcnstlergruppe <em>Ruangrupa<\/em> ein, die Documenta 15 zu gestalten. Auch das Thema Kolonialismus war eigentlich nicht so das Problem. Wenn es lange zur\u00fcckliegt, kann man sich entschuldigen, ein bisschen Raubkunst zur\u00fcckgeben und daraus auch noch kulturellen Profit generieren:<\/p>\n<p><em>Schaut her, wie offen wir mit unserer kolonialen Vergangenheit umgehen, wie selbstkritisch wir doch sind!<\/em><\/p>\n<p>Dann platzte die sehr d\u00fcnne Blase des Liberalismus: Ein Wandbild erz\u00fcrnte die doch so Guten.<\/p>\n<p>Von unz\u00e4hligen Motiven hat man sich ganz konkret an zweien gesto\u00dfen: Das eine zeigt mehrere soldaten-\u00e4hnliche Wesen in Uniform. Hinter ihnen stehen oder fliegen Atomraketen. Die drei Soldaten tragen Helme und haben eine schweins\u00e4hnliche Nase. Die Soldaten verk\u00f6rpern ganz offensichtlich die Einmischungen vom Ausland, die Unterst\u00fctzung f\u00fcr eine blutige Diktatur im Lande. Der erste Soldat tr\u00e4gt als Inschrift \u201e<em>Asia<\/em>\u201c, der zweite wird mit \u201e<em>Mossad<\/em>\u201c markiert und tr\u00e4gt ein Halstuch mit einem Davidstern darauf. Der dritte Soldat hat als Namenschild \u201e<em>Intel<\/em>\u201c, ziemlich leicht als Symbol f\u00fcr die wirtschaftliche Einmischung der USA zu dechiffrieren.<\/p>\n<p>Wie kann man nur ein \u201eSchwein\u201c mit dem Namenszug \u201eMossad\u201c ausstatten? Wie kann man nur den Mossad, den israelischen Geheimdienst in der indonesischen Diktatur-Geschichte sichtbar machen?<\/p>\n<p>Noch ein zweites Mosaik in diesem Wandgem\u00e4lde erregte Zorn: Es zeigt eine Person mit Anzug, gezackten Raffz\u00e4hnen, einer Zigarre im Mundwinkel und SS-Runen auf schwarzer Hutkrempe.<\/p>\n<p>Bezeichnenderweise stand vor allem das erste Mosaik im Schussfeld, das mit dem \u201eMossad-Schwein\u201c.<\/p>\n<p>Wer von den herrschenden Medien geleitet und gef\u00fchrt wird, war tats\u00e4chlich auch irritiert. Ich auch. Warum muss man ein Schwein als \u201e<em>Mossad<\/em>\u201c markieren, was hat der israelische Geheimdienst Mossad in der postkolonialen Geschichte Indonesien zu suchen?<\/p>\n<p>Wenn man keine Ahnung hat und auch nicht nachfragt, wird man schnell im inneren Dialog mit sich zu dem Schluss kommen: Nichts.<\/p>\n<p>Das hat zwar gar nichts mit der Geschichte Indonesiens zu tun, umso mehr mit der eigenen Ignoranz.<\/p>\n<p>Man will sich nicht dabei st\u00f6ren lassen, diese Motive mit antisemitischen Weltbildern und Stereotypen zu verkn\u00fcpfen, um sich wertegeleitet und v\u00f6llig entr\u00fcstet abzuwenden.<\/p>\n<p>Aber warum hat niemand gefragt, warum die daran beteiligten K\u00fcnsterInnen dies so gemacht haben? Warum wissen \u201ewir\u201c sofort, was bei denen abgeht? Warum fragen \u201ewir\u201c sie nicht erst, bevor wir sie verurteilen?<\/p>\n<p>Warum wird nicht die Geschichte der K\u00fcnstlergruppe erz\u00e4hlt, die m\u00f6glicherweise mehr Erkl\u00e4rungen f\u00fcr diese Motive liefert, als alle emp\u00f6rten Kunstexpert*innen zusammen?<\/p>\n<p>\u201e<em>Taring Padi ist eine Gruppe, die sich Ende der 1990er-Jahre gegr\u00fcndet hat, aus der Erfahrung der Diktatur Suhartos, die da gerade zu Ende ging. Das war eine sehr harte Erfahrung f\u00fcr Indonesien: Das war ein Diktator, der als der korrupteste Diktator der Welt galt. Es gab da Massenmorde. Suharto wurde von den westlichen M\u00e4chten im Rahmen des Kalten Krieges unterst\u00fctzt, wie das so oft war bei diesen Regimes. Diese Gruppe nutzt Agitprop-\u00c4sthetik, Karikaturen, sehr politische Zeichnungen und Banner dazu, um Kunst in die Gesellschaft zu tragen<\/em>.\u201c (Elke Buhr, Chefredakteurin des Kunstmagazins \u201aMonopol\u2018, im Interview mit dem NDR vom 24.6.2022)<\/p>\n<p>Die K\u00fcnstlergruppe hatte sich aber auch klar zu dem Banner erkl\u00e4rt und zur Bedeutung von Bildsprache, worauf Elke Buhr mit keinem Wort eingeht:<\/p>\n<p>\u201e<em>Die Banner-Installation People\u2019s Justice (2002) ist Teil einer Kampagne gegen Militarismus und die Gewalt, die wir w\u00e4hrend der 32-j\u00e4hrigen Milit\u00e4rdiktatur Suhartos in Indonesien erlebt haben und deren Erbe, das sich bis heute auswirkt. Die Darstellung von Milit\u00e4rfiguren auf dem Banner ist Ausdruck dieser Erfahrungen. Alle auf dem Banner abgebildeten Figuren nehmen Bezug auf eine im politischen Kontext Indonesiens verbreitete Symbolik, z. B. f\u00fcr die korrupte Verwaltung, die milit\u00e4rischen Gener\u00e4le und ihre Soldaten, die als Schwein, Hund und Ratte symbolisiert werden, um ein ausbeuterisches kapitalistisches System und milit\u00e4rische Gewalt zu kritisieren (\u2026)<\/em>.\u201c<\/p>\n<p>Ist es zuviel verlangt, das Banner in deren politischem Selbstverst\u00e4ndnis zu begreifen und zu verstehen? Ja.<\/p>\n<p>Das Bild wurde erst verh\u00fcllt. Wenn ich mich recht erinnere, gab es den Vorschlag an die K\u00fcnstlergruppe Taring Padi, es \u201enachzuarbeiten\u201c, in Form einer freiwilligen Teilverh\u00fcllung. M\u00f6glicherweise erkannten die Abmahner*innen, dass man dadurch noch mehr den unversch\u00e4mten Eingriff erkennen w\u00fcrde. Damit war diese Idee schnell vom Tisch. Wenig sp\u00e4ter lieferte man bereits den Begleittext zu einem Gem\u00e4lde, das nun verschwunden ist:<\/p>\n<p>Es handele sich nat\u00fcrlich nicht um Zensur. Es gehe hier um <em>Antisemitismus<\/em> und sich dagegen zur Wehr zu setzen ist geradezu eine historische, deutsche Pflicht und eben keine Zensur.<\/p>\n<p>Mit diesem Schlagwort hat sich alles Weitere er\u00fcbrigt? Es reicht, dass zwei (von hundert) Motiven eine antisemitische Bildsprache bedienen (sollen)? Nehmen wir einmal an, das k\u00f6nnte man so sehen: Dann w\u00e4re doch der n\u00e4chste, sehr notwendige Schritt, sich und uns allen die Frage zu stellen:<\/p>\n<p>Spiegelt sich in der antisemitischen Bildsprache die Praxis, der Alltag der K\u00fcnsterInnen wider? Verfolgen sie Juden, machen sie die Juden f\u00fcr alles \u00dcbel in der Welt verantwortlich? Warum interessiert das niemand, fast niemand?<\/p>\n<p>Daf\u00fcr gab es eine wirklich lebhafte und vielstimmige Diskussion \u2026 nicht \u00fcber diesen massiven Eingriff, sondern dar\u00fcber, wer mit daf\u00fcr mitverantwortlich ist, wen man noch k\u00f6pfen muss, damit so etwas nie mehr vorkommt.<\/p>\n<p>Und diese fliegende Gerichtsbarkeit (ohne \u00f6ffentliche Verhandlung) war wirklich sehr effektiv:<\/p>\n<p>\u201e<em>Nach dem Antisemitismus-Skandal bei der documenta hat die Generaldirektorin der Ausstellung, Sabine Schormann, ihr Amt niedergelegt. Aufsichtsrat und Gesellschafter haben sich mit ihr verst\u00e4ndigt, den Dienstvertrag kurzfristig aufzul\u00f6sen, wie das Kontrollgremium in Kassel mitteilte<\/em>.\u201c (zdf.de vom 16.7.2022)<\/p>\n<p>Man habe sich gemeinsam <em>verst\u00e4ndigt<\/em>? Was f\u00fcr eine Mafia-Sprache, wenn man jemand feuert und der Person einen R\u00fccktritt zweiter oder dritter Klasse als Verhandlungsmasse anbietet.<\/p>\n<h2>Vom \u201eHinterhof\u201c der USA bis zu \u201eHaus und Garten\u201c<\/h2>\n<p>Auch wenn es nicht mehr im Ged\u00e4chtnis sein soll. Das Wandbild soll die koloniale und postkoloniale Geschichte Indonesiens zeigen. Es geht dabei auch um die Diktatur unter General Suharto ab Mitte der 1960er Jahre. Er war der Darling der westlichen \u201eWertegemeinschaft\u201c:<\/p>\n<p>\u201e<em>Der geballte \u201aWesten\u2018 \u2013 angef\u00fchrt von den USA, Gro\u00dfbritannien, Australien bis hin zur Bundesrepublik und Israel \u2013 stand dem Putschgeneral Suharto politisch, wirtschaftlich, milit\u00e4risch eng zur Seite. Auch und gerade, was die geheimdienstliche Unterst\u00fctzung seitens eben dieser Staaten betraf. Was aus Sicht von Taring Padi und in deren derber Zurichtung einem \u201eSchweinesystem\u201c entspricht, wo die entsprechenden \u201eSchweine\u201c ungeschminkt als solche dargestellt werden. Was den Mossad betrifft, so verwaltete er nach der Macht\u00fcbernahme durch General Suharto die Beziehungen Israels zu Indonesien. Das Wissen um die Massaker und die Hinterm\u00e4nner hinderte den Geheimdienst nicht daran, im Rahmen einer geheimen Initiative namens \u201eHaus und Garten\u201c wirtschaftliche und sicherheitspolitische Beziehungen zu dem Milit\u00e4rregime in Jakarta aufzubauen<\/em>.\u201c (<em>Documenta 15: Enttarnter Antisemitismus oder verkannter Antikommunismus?<\/em> NDS vom 10.7.2022)<\/p>\n<p>Und was ist mit dem zweiten Mosaik, mit dem Mann im Anzug mit SS-Runen? Warum war diesbez\u00fcglich der Proteststurm so leise, ob der \u00dcbertreibung, \u00dcberzeichnung oder sonstiger Kunstvergehen? Nun, das ist ganz einfach: Man konnte den eigentlichen, politischen Hintergrund nicht abl\u00f6schen, mit der Allzweckwaffe \u201eAntisemitismus\u201c.<\/p>\n<p>Warum hat niemand von den Emp\u00f6rten nachgefragt, was es mit der Verquickung auf sich hat? Was hat die SS in den 1960er Jahren in Indonesien zu suchen?<\/p>\n<p>Das w\u00e4re doch eine spannende Frage, wenn man bedenkt, dass der deutsche Faschismus eigentlich 1945 besiegt wurde und eine umfassende \u201eEntnazifizierung\u201c eine Wiederholung eines Menschheitsverbrechens verhindern sollte?<\/p>\n<p>Auch das k\u00f6nnte man leicht herausbekommen und zur Diskussion stellen. Dankenswerter Weise hat dies Rainer Werning getan: Man kann diese \u201eAndeutung\u201c zum Beispiel mit dem <em>Rudolf Oebsger-R\u00f6der<\/em> in Verbindung bringen. Er war ein gl\u00fchender Ex-Nazi und SS-Obersturmbannf\u00fchrer. Nach 1945, die angebliche die \u201eStunde Null\u201c markieren soll, machte er einfach weiter, im Schutz eines anderen hohen Nazis, der es sofort zu ganz viel gebracht hatte: <em>Reinhard Gehlen<\/em>, ehemaliger Geheimdienstmann im Dritten Reich. Bruch- und nahtlos ging es weiter: Es wurde nach seinem Namen die \u201e<em>Organisation Gehlen<\/em>\u201c gegr\u00fcndet, die Vorl\u00e4uferorganisation des deutschen Auslandsgeheimdienstes BND. Dort fand auch Rudolf Oebsger-R\u00f6der eine neue\/alte Heimat: Er arbeitete \u201e<em>in Jakarta unter dem Namen O. G. Roeder sowohl als BND-Mitarbeiter als auch als Korrespondent f\u00fcr die S\u00fcddeutsche Zeitung und die Neue Z\u00fcrcher Zeitung. In der indonesischen Metropole gelang es ihm, sozusagen als ideeller Gesamtnazi auf dem Archipel, Zugang zu Suharto zu finden und als dessen Berater und Biograph zu wirken<\/em>.\u201c (s.o.)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Was mit diesem Wandbild sichtbar gemacht werden sollte, sind die vielen Beteiligten, die f\u00fcr die Aufrechterhaltung postkolonialer Verh\u00e4ltnisse gesorgt haben, allen voran die \u201eWertegemeinschaft\u201c, die jetzt f\u00fcr die Freiheit der Ukraine k\u00e4mpfen will. Dieses Wandbild macht sichtbar, dass neben der US-Regierung auch die israelische Regierung das diktatorische Regime unterst\u00fctzt hat.<\/p>\n<p>Das ist genau das Gegenteil von den Grundaxiomen des Antisemitismus: In diesen macht man \u201eden Juden\u201c f\u00fcr alles verantwortlich, was mit ihnen nicht das Geringste zu tun hat. Im Antisemitismus imaginiert man die Allmacht der Juden, um die wirklichen Machtverh\u00e4ltnisse zu verschleiern.<\/p>\n<p>All das ist in diesem sehr konkreten Fall nicht der Fall: Der Davidstern steht eben nicht f\u00fcr eine imagin\u00e4re Macht, sondern f\u00fcr das sehr konkrete Engagement der israelischen Regierung an der Seite einer Diktatur. Ihre Beteiligung an Staatsverbrechen wird nicht als einzigartig dargestellt, um so von allen anderen Beteiligten abzulenken. Genau das Gegenteil zeigt das Bild: Der israelische Staat steht in Reih und Glied mit anderen, die eine der blutigsten Diktaturen nach 1945 mitunterst\u00fctzt haben.<\/p>\n<p>Wenn all das zur Sprache kommen w\u00fcrde, also auch die aktive Beteiligung westlicher \u201eDemokratien\u201c an der mehr als 30 Jahre w\u00e4hrenden Diktatur in Indonesien, die 500.000 Menschen das Leben gekostet hat, dann lie\u00dfe sich ohne Fehl- und Querp\u00e4sse auch \u00fcber Schweine als \u201eSinnbild\u201c f\u00fcr b\u00f6se Menschen reden und \u00fcber miss\/gelungene und\/oder antisemitische \u201eBildsprache\u201c. Aber eben auch \u00fcber das, was das Wandbild als \u00dcberschrift tr\u00e4gt:<\/p>\n<h2><em>\u201eThe expansion of \u201amulticultural\u2018 state hegemony.\u201c<\/em><\/h2>\n<p>Kann es etwa sein, dass genau dieser Titel die Fassade der Multikulturellen in Deutschland so richtig ange\u00e4zt hat. \u201eMultikulturalit\u00e4t\u201c als Aush\u00e4ngeschild f\u00fcr unentwegte westliche Dominanz und Hegemonieanspr\u00fcche? Im Namen all jener, die heute mehr denn je, mehr <em>Diversit\u00e4t im Ich-Sein<\/em> mit ganz viel <em>Krieg f\u00fcrs Wir-Sein<\/em> zusammenbringen.<\/p>\n<p>Der Vorwurf, das Wandbild verbreite antisemitische Stereotype deckt nicht antisemitische Denk- und Handlungsweisen auf \u2013 er deckt vielmehr die postkoloniale und imperiale Gegenwart in Indonesien zu, sch\u00fctzt nicht die Opfer von Verfolgung und Diktaturen, sondern die Mit-T\u00e4ter und Mitl\u00e4ufer, in Indonesien \u2026 und in Deutschland.<\/p>\n<p>Wolf Wetzel<\/p>\n<p>Publiziert im Overton Magazin am 20.7.2022:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/kolumnen\/kohlhaas-unchained\/der-proteststurm-gegen-die-documenta-15-ein-dokument-progressiven-herrenmenschentums\/\">https:\/\/overton-magazin.de\/kolumnen\/kohlhaas-unchained\/der-proteststurm-gegen-die-documenta-15-ein-dokument-progressiven-herrenmenschentums\/<\/a><\/p>\n<p><strong><u>Quellen und Hinweise:<\/u><\/strong><\/p>\n<p><em>Documenta 15: Enttarnter Antisemitismus oder verkannter Antikommunismus? <\/em>Rainer Werning: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85666\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85666<\/a><\/p>\n<p><em>Moshe Zuckermann zum documenta-Skandal: \u201eEin typisch deutscher Eklat<\/em>: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/krass-konkret\/moshe-zuckermann-zum-documenta-skandal-jemand-hat-kurz-geruelpst-und-das-erschuettert-das-ganze-land\/\">https:\/\/overton-magazin.de\/krass-konkret\/moshe-zuckermann-zum-documenta-skandal-jemand-hat-kurz-geruelpst-und-das-erschuettert-das-ganze-land\/<\/a><\/p>\n<p><em>Antisemitisches Gem\u00e4lde auf der documenta: Was steckt dahinter?<\/em> Elke Buhr im Interview: <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/kultur\/kunst\/niedersachsen\/Antisemitisches-Gemaelde-auf-der-documenta-Was-steckt-dahinter,documenta208.html\">https:\/\/www.ndr.de\/kultur\/kunst\/niedersachsen\/Antisemitisches-Gemaelde-auf-der-documenta-Was-steckt-dahinter,documenta208.html<\/a><\/p>\n<p><em>Nach Antisemitismus-Eklat: documenta: Generaldirektorin legt Amt nieder<\/em>: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/politik\/documenta-generaldirektorin-schormann-antisemitismus-100.html\">https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/politik\/documenta-generaldirektorin-schormann-antisemitismus-100.html<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"08hrJemkZV\"><p><a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/kolumnen\/kohlhaas-unchained\/der-proteststurm-gegen-die-documenta-15-ein-dokument-progressiven-herrenmenschentums\/\">Der Proteststurm gegen die Documenta 15: Ein Dokument \u00bbprogressiven\u00ab Herrenmenschentums<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p><iframe class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; clip: rect(1px, 1px, 1px, 1px);\" title=\"&#8222;Der Proteststurm gegen die Documenta 15: Ein Dokument \u00bbprogressiven\u00ab Herrenmenschentums&#8220; &#8212; \" src=\"https:\/\/overton-magazin.de\/kolumnen\/kohlhaas-unchained\/der-proteststurm-gegen-die-documenta-15-ein-dokument-progressiven-herrenmenschentums\/embed\/#?secret=x5eMUxbdMP#?secret=08hrJemkZV\" data-secret=\"08hrJemkZV\" width=\"600\" height=\"338\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe><\/p>\n<p>P.S. : Der wei\u00dfe Mann im bl\u00fctenwei\u00dfen Anzug ist der US-Pr\u00e4sident <i>Gerald R. Ford, <\/i>der von 1974 &#8211; 1977 Pr\u00e4sident der USA war. 1975 begr\u00fc\u00dfte er Suharto, den Diktator und Massenm\u00f6rder\u00a0 auf Camp David.<\/p>\n<h2>Von der Bildsprache bis zur Bildl\u00f6schung in vier Akten<\/h2>\n<h3>Akt I<\/h3>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-12612 size-full\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/wolfwetzel.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Wandgemaelde-multicaltural-hegemony-Markierung-2022.jpg?resize=700%2C394&#038;ssl=1\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"394\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/wolfwetzel.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Wandgemaelde-multicaltural-hegemony-Markierung-2022.jpg?w=1920&amp;ssl=1 1920w, https:\/\/i0.wp.com\/wolfwetzel.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Wandgemaelde-multicaltural-hegemony-Markierung-2022.jpg?resize=300%2C169&amp;ssl=1 300w, 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