{"id":12525,"date":"2022-06-26T12:21:51","date_gmt":"2022-06-26T10:21:51","guid":{"rendered":"https:\/\/wolfwetzel.de\/?p=12525"},"modified":"2022-06-28T12:36:28","modified_gmt":"2022-06-28T10:36:28","slug":"z","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wolfwetzel.de\/index.php\/2022\/06\/26\/z\/","title":{"rendered":"Z"},"content":{"rendered":"<h1 style=\"text-align: left;\"><em>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Z<\/em><\/h1>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>In Erinnerung an den gerade verstorbenen Jean-Louis Xavier Trintignant<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Zu Ehren von Costa Gavras<\/em><\/p>\n<p>Ich dachte erst, dass jetzt wieder eine Symbolschlacht beginnt, als ich das <strong>Z<\/strong> auf einem Foto sah. Dann lief es mir kalt den R\u00fccken runter.<\/p>\n<p>\u201e<strong>Z<\/strong>\u201c war ein Film von Costa Gavras, den ich f\u00fcr einen der besten Filmemacher halte. Dieser Film ist ganz besonders.<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-12526 size-full\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/wolfwetzel.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Z-Filmplakat.jpg?resize=700%2C988&#038;ssl=1\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"988\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/wolfwetzel.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Z-Filmplakat.jpg?w=1063&amp;ssl=1 1063w, https:\/\/i0.wp.com\/wolfwetzel.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Z-Filmplakat.jpg?resize=213%2C300&amp;ssl=1 213w, https:\/\/i0.wp.com\/wolfwetzel.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Z-Filmplakat.jpg?resize=726%2C1024&amp;ssl=1 726w, https:\/\/i0.wp.com\/wolfwetzel.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Z-Filmplakat.jpg?resize=768%2C1084&amp;ssl=1 768w\" sizes=\"(max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201e<strong>Z<\/strong>\u201c ist ein Film \u00fcber den \u201aschleichenden\u2018 \u00dcbergang von einer Viertel-Demokratie zur Milit\u00e4r-Diktatur. Costa Gavras hat Regie gef\u00fchrt, den ich f\u00fcr einen der genialsten Filmemacher halte. Einer der besten Filme, wenn man die ver\u00e4ngstigte und kleinm\u00fctige Gegenwart f\u00fcr ein paar wunderbare Augenblicke verlassen will\/muss.<\/p>\n<p>\u201e<strong>Z<\/strong>\u201c ist ein Film \u00fcber den \u201aschleichenden\u2018 \u00dcbergang von einer Viertel-Demokratie zur Milit\u00e4r-Diktatur. Costa Gavras hat Regie gef\u00fchrt, den ich f\u00fcr einen der genialsten Filmemacher halte.<\/p>\n<p>Einer der besten Filme, wenn man die ver\u00e4ngstigte und kleinm\u00fctige Gegenwart f\u00fcr ein paar wunderbare Augenblicke verlassen will\/muss.<\/p>\n<p>Dieser Film ist ganz besonders.<\/p>\n<p>Wir haben ihn in den 1970er Jahren gesehen, vielleicht sogar rund um den \u201eDeutschen Herbst\u201c 1976\/77, als der Traum vom anderen und nonkonformistischen Leben in Stra\u00dfenkontrollen, Schie\u00dfereien, Eskalationen und Hetzjagden auf alles, was man f\u00fcr Sympathisanten der RAF hielt, platzte.<\/p>\n<p>F\u00fcr uns, so um die 25 Jahre herum, war diese \u201ebleierne Zeit\u201c (Margarethe von Trotta) eine Nummer, viele Nummern zu gro\u00df. Wir wussten weder, was gespielt wird, noch um was es wirklich ging.<\/p>\n<p>Wir bekamen nur den Zug ab, den die Ereignisse erzeugten, den Sog, der alles mitriss. Lange Haare zu haben (als Mann) war Grund genug, angefeindet, kontrolliert zu werden.<\/p>\n<p>Wahrscheinlich war uns deshalb der Film \u201eZ\u201c so nahe. Er spielt in Griechenland, kurz bevor sich eine Milit\u00e4rjunta 1967 an die Macht putschte, und dort die Hoffnungen auf ein wirklich freies Leben im Blut ertr\u00e4nkt wurden.<\/p>\n<p>Die Opposition im Lande war machtlos gegen diese Gewaltorgie. Ein Terrorregime, das von fast allen europ\u00e4ischen Staaten unterst\u00fctzt und begr\u00fc\u00dft wurde. Es ging ihnen zusammen darum, etwas anders als Kapitalismus und Ausbeutung im Keim zu ersticken.<\/p>\n<p>Die StudentInnen geh\u00f6rten zur Opposition, die f\u00fcr die Milit\u00e4rs ein besonderes Hassobjekt darstellten.<\/p>\n<h2><strong>Z \u2013 er lebt<\/strong><\/h2>\n<p>Der Film \u201eZ\u201c ist also in vielerlei Hinsicht bemerkenswert. Der ganz konkrete Anlass ist der Tod von Jean-Louis Xavier Trintignant, der in dem Film den Ermittlungsrichter spielt, der den Mord an dem oppositionellen liberalen Politiker, der auch ein NATO-Kritiker war, tats\u00e4chlich aufkl\u00e4ren m\u00f6chte. Die Anklagen laufen jedoch ins Leere, da u.a. mehrere Zeugen der Anklage unter \u201emerkw\u00fcrdigen\u201c Umst\u00e4nden ums Leben kommen. Der von allen Seiten behinderte Prozess wird schlie\u00dflich durch den Milit\u00e4rputsch \u201eerledigt\u201c.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Vielen von uns pr\u00e4gte sich eine Sequenz des Filmes ein, die grotesk und ermutigend zugleich war:<\/p>\n<p>Schwer bewaffnete Soldaten umstellen den Campus der Athener Universit\u00e4t. Von dort dringt regimefeindliche Musik nach au\u00dfen. Alle kennen diese Musik. Sie stammt von Mikis Theodorakis.<\/p>\n<p>Die Milit\u00e4rs st\u00fcrmen den Campus, dringen auf einen Innenhof vor und kommen dort zum Stehen. Sie schauen sich hektisch nach allen Seiten um, auf der Suche nach der inkriminierten Tonquelle. Dann zeigt ein Offizier aufgeregt mit dem Schlagstock nach oben, auf die Balustrade. Sofort rennen Soldaten die Treppen hoch und entdecken einen Lautsprecher, der an der Wand befestigt ist. In vollem Eifer rei\u00dfen sie ihn herunter, treten ihn mit ihren Stiefeln zusammen. Die Musik verstummt augenblicklich. Die Kamera blickt in verschwitzte und zufriedene Soldatengesichter, als erneut irgendwoher regimefeindliche Kl\u00e4nge ert\u00f6nen. Die Szene wiederholt sich. Wieder suchen die Milit\u00e4rs nach der Tonquelle, bis sie auch diesen Lautsprecher ausfindig machen und zum Schweigen bringen. F\u00fcr ein paar Sekunden \u2026<\/p>\n<p>Diese Sequenz brannte sich bei uns ein und sollte uns Jahrzehnte sp\u00e4ter helfen.<\/p>\n<p>Der Film endet mit einem gesprochenen Nachspann:<\/p>\n<p><em>\u201eWie von der Erz\u00e4hlerin am Schluss zu h\u00f6ren, verboten die Milit\u00e4rs in einem Atemzug M\u00e4nnern das Tragen langer Haare, Minir\u00f6cke, Sophokles, Tolstoi, Euripides, das Gl\u00e4serwerfen nach Trinkspr\u00fcchen, Arbeitsk\u00e4mpfe bzw. Streiks, Aristophanes, Ionesco, Sartre, Albee, Pinter, Pressefreiheit, Soziologie, Beckett, Dostojewski, moderne Musik (Popmusik), Volksmusik, moderne Mathematik und den [Gebrauch des] Buchstaben \u201eZ\u201c. Im Griechischen bedeutet \u0396\u03b5\u03af, gesprochen Zi, \u201eer lebt\u201c. Dieser Satz wurde zu \u201eZ\u201c verk\u00fcrzt und von den Lambrakis-Anh\u00e4ngern nach dessen Ermordung als Losung benutzt.\u201c<\/em> (Wikipedia)<\/p>\n<h2><strong>Zwanzig Jahr sp\u00e4ter<\/strong><\/h2>\n<p>Am 2.11.1987 passierte etwas Au\u00dfergew\u00f6hnliches. Wie an jedem Jahrestag der H\u00fcttendorfr\u00e4umung auf dem geplanten Gel\u00e4nde der Startbahn West am Frankfurter Flughafen gingen nachts mehrere Hundert StartbahngegnenInnen zu einem \u201eNachtspaziergang\u201c an die inzwischen gebaute Startbahn West, die von einer hohen Betonmauer umgeben war, die von Nato-Drahtrollen gekr\u00f6nt wurde.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-12571 size-medium\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/wolfwetzel.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Mauer-Nato-Draht.jpg?resize=200%2C300&#038;ssl=1\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/wolfwetzel.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Mauer-Nato-Draht.jpg?resize=200%2C300&amp;ssl=1 200w, https:\/\/i0.wp.com\/wolfwetzel.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Mauer-Nato-Draht.jpg?resize=682%2C1024&amp;ssl=1 682w, https:\/\/i0.wp.com\/wolfwetzel.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Mauer-Nato-Draht.jpg?resize=768%2C1154&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/wolfwetzel.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Mauer-Nato-Draht.jpg?w=800&amp;ssl=1 800w\" sizes=\"(max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Was eigentlich eine Mischung aus Ritual und Hartn\u00e4ckigkeit geworden ist und Stunden sp\u00e4ter bereits vergessen war, wurde ein Novum in der Geschichte sozialen Bewegungen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Auf die vorr\u00fcckenden Polizeibeamten wurde geschossen. Zwei Beamte starben, mehrere wurden verletzt.<\/p>\n<p>Die Hessenschau vom 3.11.1987 berichtete dar\u00fcber so:<\/p>\n<p>\u201e<em>Guten Abend, meine Damen und Herren.<\/em><\/p>\n<p><em>Frankfurter Innenstadt heute abend: Polizisten und B\u00fcrger trauern um zwei Polizeibeamte, die in der vergangenen Nacht an der Startbahn West in Frankfurt ermordet wurden. Ein spontan angesetzter Schweigemarsch, wie in vielen St\u00e4dten der Bundesrepublik heute. Sprachlosigkeit, Entsetzen, Zorn, Best\u00fcrzung, Abscheu \u2013 die Empfindungen jedes einzelnen sind sehr unterschiedlich angesichts einer solchen Eskalation von Gewalt. Denn zum ersten Mal in der Bundesrepublik sind zwei Polizeibeamte bei einer politischen Demonstration ums Leben gekommen. <\/em><\/p>\n<p><em>Es war gestern der 6. Jahrestag der R\u00e4umung des H\u00fcttendorfes, auf dem Gel\u00e4nde der Startbahn West. Demonstranten kamen, wie immer eigentlich, Polizei war da, auch wie immer und trotzdem war gestern alles anders. Am Ende Sch\u00fcsse, neun Menschen verletzt und zwei waren tot.\u201c<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Da niemand an einen Einsatz von Schusswaffen \u2013 auf Seiten der DemonstrantInnen \u2013 dachte, war der Schock und die Verwirrung gro\u00df. Hinzu kam eine nie dagewesene Repressionswelle mit Hunderte von Hausdurchsuchungen und zahlreichen Festnahmen. Mehrere Startbahngegner sa\u00dfen in der JVA Preungesheim in Untersuchungshaft und warteten auf den Prozess.<\/p>\n<p>Die StartbahngegnerInnen verfassten eine Plattform, in der sie ihre Positionen deutlich machten. U.a. anderem geh\u00f6rte dazu die R\u00fccknahme von belastenden Aussagen (Anna und Arthur-Kampagne).<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-12572 size-medium\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/wolfwetzel.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Anna_Arthur.jpg?resize=214%2C300&#038;ssl=1\" alt=\"\" width=\"214\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/wolfwetzel.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Anna_Arthur.jpg?resize=214%2C300&amp;ssl=1 214w, https:\/\/i0.wp.com\/wolfwetzel.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Anna_Arthur.jpg?w=393&amp;ssl=1 393w\" sizes=\"(max-width: 214px) 100vw, 214px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wie aber konnte man diese Positionen \u00fcber die Knastmauern bringen? Demonstrationen und Kundgebungen waren direkt vor dem Knast verboten.<\/p>\n<h2><strong>Was tun?<\/strong><\/h2>\n<p>Man diskutierte die verbliebenden M\u00f6glichkeiten in verschiedenen Gruppen. In einer kam \u201eZ\u201c ins Gespr\u00e4ch. Man erinnerte sich an den Film \u201eZ\u201c und die bereits erw\u00e4hnte Sequenz. Die Adaption dieses historischen Beispiels gelang relativ schnell: Man baute Lautsprecher, die mit Booster, Kassettenrecorder und Motorradbatterie autark waren, um sie in Gang zu setzen, ohne selbst dabei zu sein.<\/p>\n<p>Die Cassetten waren schnell besprochen. Eine Mischung aus Texten und Musik, die ganz direkt und ungest\u00f6rt die Gefangenen ansprechen und erreichen sollte. Auch die Platzierung der Lautsprecher war ein \u201eKinderspiel\u201c, denn die \u00e4u\u00dferen Umst\u00e4nde spielten dabei wohlwollend mit. Der eine Lautsprecher wurde auf dem Ger\u00fcst eines Kirchturmes deponiert, der zweite auf dem Ger\u00fcst eines Wohnblockes, in dem vor allem Schlie\u00dfer wohnten. Somit konnten beide Seiten des Knastes beschallt werden.<\/p>\n<p>Obwohl die Sendezeit auf fast 40 Minuten ausgelegt war, verstummte die Tonquelle auf der Schlie\u00dferseite nach circa 20 Minuten. Gegen\u00fcber Reportern erkl\u00e4rte ein JVA-Beamter sp\u00e4ter seinen au\u00dferdienstlichen Einsatz. Er sei aus seinem Fenster auf das Ger\u00fcst gestiegen und habe die Box gesehen, die er dann mit dem Fu\u00df vom Ger\u00fcst stie\u00df. Auf die Frage, warum er diese Box nicht in Verwahrung genommen und der Polizei \u00fcbergeben habe, antwortete dieser: Er habe die Aufschrift \u201a<em>Vorsicht! Nicht anfassen. Explosionsgefahr<\/em>\u2018 gelesen und wollte kein Risiko eingehen.<\/p>\n<p>Der \u201aSendeort\u2018 auf dem Kirchturm \u00fcbertraf hingegen alle Erwartungen. Das Unerh\u00f6rte prallte auf die Knastmauer. Diese rekapitulierte alles noch einmal, um Bruchteile einer Sekunde versetzt. So, als m\u00fcsse sie sich des Wortlauts vergewissern, bevor sich das Unerlaubte \u00fcberschlug. Die Szenerie nahm Fahrt auf. Im Knast wurde an verschiedenen Formen der Zustimmung gearbeitet. Kleidungsst\u00fccke und Zeitungen wurden angesteckt und durch die Gitterwelt nach drau\u00dfen geworfen. Kleine und gr\u00f6\u00dfere Feuerb\u00e4lle schwebten nach unten, vorbei an kleinen handtuchgro\u00dfen \u00d6ffnungen, die man f\u00fcr Fenster halten sollte. Die mobilen Scheinwerfer auf den Wacht\u00fcrmen suchten vergebens die Gegend ab. Und im rundum verglasten Wachturm konnte man einem W\u00e4chter dabei zuschauen, wie er zum Telefon griff, w\u00e4hrend ein Kollege durch den Knastlautsprecher laute Vermutungen \u00e4u\u00dferte: \u201eDie haben einen Lautsprecherwagen \u2026\u201c<\/p>\n<p>Auch der Pianist in der Kirche machte sich seine Gedanken. Er spielte Chopin, und sein Publikum war vom unreinen Klangbild so irritiert wie der Pianist selbst. Porzellanzartes vermischte sich mit harten Pogo-Kl\u00e4ngen. Nachdem Chopin auch noch mit dem martialischen St\u00fcck \u201aBullenschweine\u2018 von Slime konfrontiert wurde, gab der Pianist auf. Die Situation bekam etwas Skurriles. W\u00e4hrend um Chopin Gebrachte ratlos und mit Himmelsblicken vor der Kirche standen, zuckende Blaulichter an der Knastmauer von etwas noch nicht Gefasstem zeugten, um den gerechten Schlaf Gebrachte \u201a<em>Ruhe, verdammt noch mal, wir rufen die Polizei!<\/em>\u2018 schrien, t\u00f6nte von irgendwo oben, ruhig und unbeirrt eine Stimme, die sich an die Gefangenen richtete.<\/p>\n<p>Wolf Wetzel<\/p>\n<p>Publiziert auf den NDS am 26.6.2022: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85157#more-85157\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85157#more-85157<\/a><\/p>\n<p><strong><u>Quellen und Hinweise:<\/u><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Z<\/em>, Costa Gavras, 1969: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=qq6ky_A0k0k\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=qq6ky_A0k0k<\/a><\/p>\n<p><em>Radio Preungesheim<\/em>, aus: T\u00f6dliche Sch\u00fcsse. Eine dokumentarische Erz\u00e4hlung, Wolf Wetzel. Unrast-Verlag, M\u00fcnster, 2008: <a href=\"https:\/\/wolfwetzel.de\/index.php\/2009\/05\/17\/buchvorstellung\/\">https:\/\/wolfwetzel.de\/index.php\/2009\/05\/17\/buchvorstellung\/<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"dzelcqatme\"><p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85157\">Z &#8211; In Erinnerung an den gerade verstorbenen Jean-Louis Xavier Trintignant<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p><iframe class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; clip: rect(1px, 1px, 1px, 1px);\" title=\"&#8222;Z &#8211; In Erinnerung an den gerade verstorbenen Jean-Louis Xavier Trintignant&#8220; &#8212; NachDenkSeiten - Die kritische Website\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85157&#038;embed=true#?secret=dzelcqatme\" data-secret=\"dzelcqatme\" width=\"600\" height=\"338\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe><\/p>\n<p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf\u00fcgbar:<\/em><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=85157-podcast\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=85157-podcast<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Quellen und Hinweise:<\/strong><\/p>\n<p><em>Z<\/em>, Costa Gavras, 1969: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=qq6ky_A0k0k\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=qq6ky_A0k0k<\/a><\/p>\n<p><em>Radio Preungesheim<\/em>, aus: T\u00f6dliche Sch\u00fcsse. Eine dokumentarische Erz\u00e4hlung, Wolf Wetzel. Unrast-Verlag, M\u00fcnster, 2008: <a href=\"https:\/\/wolfwetzel.de\/index.php\/2009\/05\/17\/buchvorstellung\/\">wolfwetzel.de\/index.php\/2009\/05\/17\/buchvorstellung\/<\/a><\/p>\n<p>Views: 682<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich dachte erst, dass jetzt wieder eine Symbolschlacht beginnt, als ich das Z auf einem Foto sah. Dann lief es mir kalt den R\u00fccken runter.<br \/>\n\u201eZ\u201c war ein Film von Costa Gavras, den ich f\u00fcr einen der besten Filmemacher halte. 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