Zuerst die extrem beruhigende Nachricht von heute: Holland hat seine Goldreserven „aus geostrategischen Gründen“ außer Landes geschafft.
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Zuerst die extrem beruhigende Nachricht von heute: Holland hat seine Goldreserven „aus geostrategischen Gründen“ außer Landes geschafft.
„Ab welchem Grad an politischer Wirkungslosigkeit ist die Grenze zur puren Selbsttröstung überschritten? Tröstung darin zu finden, dass man sich der eigenen Humanität versichert, ist nicht verwerflich. Nur hilft es der Mutter in den Trümmern von Gaza wenig.“ (Charlotte Wiedemann)
Die Verteidigung liest aus einem Beschluss des Internationalen Gerichtshofes (IGH) in Den Haag vor, dass der Krieg der IDF in Gaza wesentliche Kriterien der Völkermord-Konvention erfüllt. Das war der Richterin dann zuviel Rechtskunde für Anfänger. Sie unterbrach die Verteidigung und verwies darauf, dass in deutschen Gerichten deutsch gesprochen wird.
Wenn „ULM5“ eine Fabrik in Ulm zur Herstellung von Drohnen für Gaza attackiert, dann hat das am allerwenigsten etwas mit Terrorismus zu tun, sondern mit der Pflicht, einem Genozid nicht tatenlos zuzusehen. With english version.
Ganz oft wird der Einwand erhoben, dass man zwar mit dem Ansinnen von ULM5 übereinstimme, aber nicht mit den Mitteln. Schließlich handele es sich bei dieser Aktionsform um „Gewalt gegen Sachen“.
In diesen doch düsteren Zeiten, in diesem Gebäude, das von so viel Repression und Rechtsbrüchen zusammengehalten wird, wirkt das Lied fast sakral. Vielleicht ist das genau der richtige Ort, statt in einer Kirche.
Es geht um die deutschen Politiker, die die „Drecksarbeit“, die Israel im Gaza/Palästina macht, loben und mit ermöglichen.
Es ist eine einstudierte, stumpfsinnige Routine, Menschen, die kritisieren, dass die israelische Armee (IDF) auch Kinder tötet, als Antisemiten zu bezeichnen. Jetzt beweist die IDF einmal mehr, wie oft sie das kann.
Im „Mutterland der Demokratie“ wurden mehrere Personen, die militärische Ausrüstung der israelischen Firma Elbit Systems in Filton (GB) beschädigt hatten, zu fünf bis sieben Jahren Haft verurteilt. Sie taten nichts anderes, als einem Genozid in Gaza/Palästina nicht tatenlos zuzuschauen.
Sie haben einen Schaden angerichtet, damit der „Schaden“ sichtbar wird, der mit Besatzung, Kriegsverbrechen, Völkermord und Folter einhergeht. Sie haben es getan, auf diese Weise, weil so viele nichts tun.