40 Jahre Protest gegen den Ausbau des Frankfurter Flughafens und sehr junggebliebene Fragen

Die Bewegung gegen die Startbahn-West in den 1980er Jahren war mehr als ein regionales Phänomen und war über Jahre ein Kristallationpunkt für den Kampf gegen Großprojekte, für eine fantastische Verbindung von „Lodenmantel und Lederjacke“, für massenhaften Protest, für alle, die der „Unregierbarkeit einer Region“ etwas abgewinnen konnten. Dennoch haben sich vor allem die Schüsse auf Polizeibeamte während einer nächtlichen Demonstration am 2. November 1987 eingebrannt. Eine gute Gelegenheit, einen Blick zurück nach vorne zu wagen.

#IhrLasstUnsKeineWahl

Am 24. September 2021 fanden weltweit „Fridays for Future“–Demonstrationen statt. In Deutschland alleine folgten über 600.000 Menschen dem Aufruf, in Berlin waren es über 100.000.
Am kommenden 22. Oktober geht es unter dem Motto #IhrLasstUnsKeineWahl und #UprootTheSystem zum Bundeskanzleramt in Berlin.

Geschichte wird gemacht … aus erster und zweiter Hand (Teil I)

Im Zuge eine Veranstaltung über die Geschichte der autonomen Bewegung und meine “Verwicklungen” versuchte ich die wichtigsten Stationen abzurufen, die das treffend beschreiben können. Je länger ich über die letzten 40 bis 50 Jahre nachgedacht habe, desto mehr fiel mir dazu ein, desto mehr verhedderte ich mich in Details: Wann und wo war das genau und was war ausschlaggebend dafür, es zu tun? Ein Reiseangebot für Wohlwollende und Feindseelige

Anna und Arthur halten das Maul

Anna und Arthur halten das Maul Die Aussageverweigerungskampagne der Startbahnbewegung 1987-91 und ihre Folgen   Vorgeschichte  Im Zuge einer nächtlichen Demonstration am 2.11.1987 gegen den Frankfurter Flughafen wurden tödliche Schüsse auf Polizeibeamte abgegeben – ein