„Alle Maßnahmen haben so zu erfolgen, als ob wir im Stadium der drohenden Kriegsgefahr uns befänden.“
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„Alle Maßnahmen haben so zu erfolgen, als ob wir im Stadium der drohenden Kriegsgefahr uns befänden.“
Damit der Dritten Weltkrieg ideologisch auch und gerade in Deutschland gewonnen wird, muss ein zweiter Versuch her, um Deutschland als Opfer darzustellen, das sich ein drittes Mal gegen „Russland“ zur Wehr setzen muss – wenn möglich, weiter als Stalingrad.
Wenn man einmal den bescheidenen Mut hat, sich vorzustellen, dass alle, die diesen Krieg gegen Russland wollen, Verträge und Zusagen gebrochen haben, festgenommen werden würden, ihrer Macht beraubt wären und sich vor Gerichten verantworten müssten, dann … müsste kein „Russe“ und keine „Ukrainerin“ mehr sterben.
Ich könnte wetten, dass ich das Gesicht schon einmal gesehen habe. Lasst mich nachdenken. In welchem Zusammenhang nur?
Die Russen feiern jedes Jahr am 8. Mai den „Tag des Sieges“. Nachkriegs-Deutschland feiert das Datum nie — so als hätten „wir“ Hitler damals lieber doch behalten.
Wer nach Neonazis sucht, wer wissen will, wo die Leute sitzen, die den Zweiten Weltkrieg doch noch gewinnen wollen, die Imperialismus und Weltmachtambitionen für eine Selbstverständlichkeit halten, der muss nicht zu den Reichsbürgern gehen und auch nicht einer neonazistischen Kameradschaft beitreten.
Im April 2015 erklärte das ukrainische Parlament die Mitglieder der OUN zu Unabhängigkeitskämpfern. Dazu zählt Stepan Bandera, ein Nazi-Kollaborateur, der heute mit lebensgroßen Statuen und Denkmälern geehrt wird.
Wenn Volksverhetzung in Deutschland einen der wichtigsten europäischen Kulturpreise verdient und so dem Frieden dient, dann kann man den Verstand getrost im Schützengraben zurücklassen.
Der SPD-Parteivorsitzende Lars Klingbeil legte vor Genoss**innen auf die „Zeitenwende“ von Genosse Scholz noch was drauf. Deutschland habe „nach knapp 80 Jahren der Zurückhaltung heute eine neue Rolle im internationalen Koordinatensystem“.
Schon das Wort „Zurückhaltung“ ist eine Zumutung. Aber was ist mit den 80 Jahren?
Nun steht Annalena Baerbock wieder ganz nahe vor Moskau, also in der Ukraine und zeigt dabei so viel Mut, soviel diverse*** Eigenschaften, dass es einem ganz grün wird. Sie betritt, nicht einmal für die Grünen, Neuland. Sie tritt in die Fußtapfen eines Joschka Fischers, der als deutscher Außenminister 1999, ein „zweites Auschwitz“ in der Bundesrepublik Jugoslawien verhindern wollte.