Selbst ein Waffenstillstand ändert nichts an den Vorbedingungen,
die zum Krieg geführt haben.
Open
Selbst ein Waffenstillstand ändert nichts an den Vorbedingungen,
die zum Krieg geführt haben.
Die staatliche Medienanstaltslandschaft hat die Meinungsbreite einer Dachrinne. Das entlastet auch. Denn es gibt dieses Wissen trotzdem – in geradezu unerträglicher Hülle und Fülle. Die Angst, die heute viele Menschen in Deutschland haben, erklärt sich nicht mit den Zweifeln und der Unwissenheit, sondern mit dem Wissen, das sie nicht haben wollen.
Wenn für Israels Militär das eigene Land zum Gefängnis wird, dann haben sie Gaza nicht ausgelöscht, sondern in sich nachgebaut.
Wie nahe liegen die Vernichtung des Warschauer Ghettos und der Vernichtungskrieg in Gaza beieinander?
Diese Welt’Ordnung‘ besteht aus 1000 Gramm Sprengstoff und 10 Gramm Nahrung.
Ist es legitim, wenn man Deutschland nachhaltig bombardiert, damit von diesem Land „keine Gefahr für die ganze Region“ und darüber hinaus ausgeht?
Habe ich das „Nie wieder“ jetzt richtig verstanden?
In diesem Beitrag geht es um die Kriege, die noch nicht unsere Wohnung in die Luft sprengen oder unsere Kinder zerfetzen. Welchen Sinn macht es, andere zu Friedensverhandlungen und einen Waffenstillstand aufzurufen, anstatt das uns Mögliche zu tun, diese Kriegsmaschinerie zu stoppen?
Dieses Blut trocknet nicht.
Der Apartheid-Krieg in Gaza findet sein Ebenbild in der Auslöschung der parlamentarischen Vertretung von arabischen Juden in Israel selbst. Es ist aber auch ein Krieg gegen jede Art von innerer Opposition.
Dieses Plakat kann man in Vietnam sehen. Nicht in Deutschland. Nicht in all den Ländern, die Meister in Kriegsverbrechen sind.