Über Jungle World, nach Afghanistan ins Dschungelcamp

Eine knallige Reise mit der “Jungle World”, von “Nine Eleven” (USA), über Afghanistan, zurück nach Deutschland. Gilt das zentrale Motto der antideutschen Welt- und Weitsicht: “Das Schreckliche, das jetzt Richtige” immer noch? Geht es nach wie vor darum, den Kapitalismus gegen noch etwas Schlimmeres zu verteidigen?

Gegen die innere und äußere Ausgangssperre

Als mir ein Freund erzählte, dass er nach 22.00 Uhr auf einer Parkbank saß, dort sitzen blieb, als sich mehrere Polizeibeamte vor ihm aufbauten und für den Verstoß von Corona-Verordnungen ein Bußgeld von 200 Euro als Quittung bekam, packte mich erst große Wut und dann auch ganz viel Ohnmacht. Was soll der Wahnsinn? Hat das irgendeinen Sinn? Oder liegt zum Teil gerade in der Sinnlosigkeit die Macht?

Wir können uns die Reichen nicht mehr leisten!

Wir können uns die Reichen nicht mehr leisten. Sorry. Jetzt müssen sie ohne uns auskommen. Ohne Putzfrau, ohne Au-Pair-Mädchen, ohne Personaltrainer, ohne Kindermädchen. Ohne Selbstaufopferung, ohne Überstunden, ohne Dankbarkeit, ausgebeutet zu werden. Das wäre doch mal etwas – anderes.

Den Stier an den Hörnern packen – Backstage Corona Teil I

Wenn bisher unauffällige, „brave“ Bürger einen Ausnahmezustand beklagen und „Linke“ ihn begrüßen, wenn die Suche nach politischen und ökonomischen Bedingungen, in denen Corona wütet, als Verschwörungstheorien verixxxt und die Gegen-Gegen-Demonstrant*innen als „Söders Truppe“ verschrien werden. Wenn Querdenker die Polizei dazu aufrufen, sich anzuschließen und die GegenGegenDemonstranten mit ihnen kooperieren. Wenn Linke „Solidarität statt Verschwörungstheorien“ rufen und man erstere so gar nicht erlebt, nicht einmal im Umgang miteinander, dann darf man ziemlich fassungslos und orientierungslos sein.