Für den Krieg gegen Vietnam benutzte die US-Regierung einen inszenierten Vorwand, um die französische Kolonialmacht abzulösen und Millionen von Menschen abzuschlachten, um sie vor dem „Kommunismus“ zu schützen.
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Für den Krieg gegen Vietnam benutzte die US-Regierung einen inszenierten Vorwand, um die französische Kolonialmacht abzulösen und Millionen von Menschen abzuschlachten, um sie vor dem „Kommunismus“ zu schützen.
Wie man in „freier Wahl“ sicherstellen kann, dass weder die Trumps- noch die Bidens-Oligarchien das Land und die Welt in den Abgrund stoßen können, sind Gegenstand intensiver Gespräche unter den anti-kolonialistischen Staaten.
Dieses Blut trocknet nicht.
Wenn man die Bedingungen für Widerstand übergeht und diesen für eine Unfähigkeit kritisiert, die man selbst als Selbstverständlichkeit annimmt, dann ist das nicht richtig, sondern falsch. In der Regel treffen wir die Falschen (ob mit Demonstrationen oder Kundgebungen) und müssen diese dafür gewinnen, dass sie das für das „Richtige“ in Kauf nehmen.
Trump wird US-Präsident. Darauf haben sich alle – vor der Wahl im November – eingestellt: Die noch anhängigen Strafverfahren werden Zug um Zug ad acta gelegt. Im Gegenzug wird Trump kein Wort mehr über den tiefen Staat verlieren. Auch der Krieg der Worte wird ein Ende haben: Trump wird nicht länger als Teufel „zum Abschuss freigegeben“ und der neue Präsident wird nicht länger von einer gestohlenen Wahl reden. Man einigte sich auf das Wesentliche: america first.
Der European Song Contest/ESC 2024 bot alles. Er wollte dieses Jahr ganz besonders unpolitisch sein. Mit allen Mitteln. Dafür mussten Texte umgeschrieben werden. Dafür mussten Botschaften ausgetauscht werden. Dafür musste man Scharfschützern auf den Dächern postieren. Es half alles nix.
Der Protest, der Widerstand gegen die US-Kriegspolitik wird auch zeigen, dass es tatsächlich gar keine Wahl im November gibt. In Trumps „america first“ steckt derselbe Kriegswille, diese Weltordnung zu retten wie bei Jo Biden auch.
Der Bandera-Freak Andrij Melnyk hat den UnterzeichnerInnen des „Manifest für Frieden“ auch schon mit der Formulierung von „Verrat der Ukrainer“ den Tod in Aussicht gestellt. Auch das soll kein Grund sein, sich einschüchtern zu lassen. Den KriegstreiberInnen im eigenen Land entgegen treten!