Heiliges Land – ewige Fragen
Aufruf gegen die Aussichtslosigkeit und den Fatalismus. Für mich und möglichst viele andere.
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Heiliges Land – ewige Fragen
Aufruf gegen die Aussichtslosigkeit und den Fatalismus. Für mich und möglichst viele andere.
Im Israel-Palästina-Konflikt haben wir es mit einer exorbitanten Machtasymmetrie zu tun, bei der der Neutrale – frei nach Desmond Tutu – eben nicht neutral ist, sondern sich auf die Seite des Unterdrückers schlägt.
Es ist ganz selbstverständlich, dass Menschen, die unter einer Besatzung leben, anständig bleiben und lernen müssen, ihr Schicksal anzunehmen und damit so leben, dass es niemand stört.
Erst recht dann, wenn man ihnen das Letzte wegnimmt – wie die Häuser in Ost-Jerusalem.
Ein Masterplan für einen Krieg aus edlen und selbstlosen Gründe, die nicht nur für alte Militaristen gut sind. Es liegen nun 30 Jahre zurück, als US-alliierte Truppen in den Irak einmarschiert waren. Es lohnt sich, Bilanz zu ziehen. Denn heute lassen sich viel sicherer Versprechen, Propaganda und Wirklichkeiten auseinanderhalten.
Der zweite Golf-Krieg 1991 dauerte etwa sechs Wochen. Neben ganz gewöhnlichen Kriegsbefürwortern kamen dieses Mal Kriegsbefürworter aus der Linken hinzu. Der Streit darüber, ob die Kriegsgegner*innen Antisemiten sind und antiamerikanische Ressentiment verbreiten, ob Bellizisten tatsächlich einem zweiten Hitler (Saddam Hussein) zuvorgekommen sind, ist von grundsätzlicher Natur und noch lange nicht beendet. Ein Beitrag von Markus Mohr in drei Folgen
Anti-deutsche Kriegsführung. Ein Lehrgang für AnfängerInnen und Fortgeschrittene Wenn im Folgenden von ‚Antideutschen‘ die Rede ist, dann ist damit eine Positionierung gemeint, die sich eigentlich in Gegnerschaft zu Kapitalismus, deutschem Nationalismus und Imperialismus wähnt, aber
Über eine freundliche Einladung, das vielversprechende Buch „Corona und die Demokratie. Eine linke Kritik“ zu besprechen, die im Sumpf unerträglicher Verdächtigungen endete.
Rote Judenmörder? Eine Blütenlese zu dem Buch von Jeffrey Herf, Unerklärte Kriege / Die DDR und die westdeutsche radikale Linke, 1967–1989, Göttingen 2019 Im Frühjahr 2016 erschien das Buch von Jeffrey Herf „Undeclared Wars …“
Freitag-Interview mit Gerhard Hanloser über eine „Linke“, die man heute zur „Neuen Rechten“ zählen kann der Freitag: Herr Hanloser, wo liegen die Ursprünge der Antideutschen? Gerhard Hanloser: Kurz nach dem Mauerfall, als die beiden
Das Massaker und die blutigen Tage von Gaza 2018. Als ich im Fernsehen sah, dass am Karfreitag der Christen, zu Beginn des Pessach-Fests der Juden israelische Scharfschützen auf DemonstrantInnen schossen, war ich sprachlos und geübt.