Ein breites Krisenbündnis 2024 nach und mit Corona
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Ein breites Krisenbündnis 2024 nach und mit Corona
Eigentlich wäre sie fürs deutsche Diversity-Spektakel ideal: Sie ist eine Frau, sie ist eine Jüdin und sie ist eine Philosophin. Was will man mehr.
Wolf Wetzels kritische Bestandsaufnahme des zeitgenössischen Antifaschismus. Von Ulrich Schneider/jW vom 8.4.2024
Der Faschismus will die Demokratie abschaffen.
Die parlamentarische Demokratie will das auch, indem sie sie fördert.
Die Vielen sagten sich, dass es so schlimm nicht kommen werde …
Der Generalstaatsanwalt Fritz Bauer hatte die Ausschwitzprozesse in Frankfurt geleitet. Zu den wirklich bemerkenswerten Sätzen gehört dieser: „Wenn ich mein Dienstzimmer verlasse, betrete ich Feindesland.“ Ist das 60 Jahre später anders?
Der Krieg in Gaza tobt seit drei Monaten. Seit Wochen wird berichtet, dass die humanitäre Situation unerträglich geworden ist und auf eine Katastrophe zusteuert. Aber auch hier gibt es einen Krieg, einen Krieg der Worte.
Wenn von ganz oben bis Mitte rechts vom „Kampf gegen rechts“ geredet wird, dann hat man genug davon – wenn man etwas von Anti-Faschismus versteht.
Dieses Buch muss mit einer limitierten „Zeichenanzahl“ auskommen, zu wenig, um alle Zeichen (der Zeit/enwende) zu berücksichtigen. In diesem Buch geht es also darum, einen Grundriss zu zeichnen, der es den Leserinnen und Lesern ermöglicht, sich zu orientieren, anstatt sich zu verlaufen.
Seit Jahren, wenn nicht gar Jahrzehnten geht ein Gespenst um: Rechts und links seien als politische Koordinaten überholt und nicht mehr zeitgemäß – also total out. Das sagen vor allem jene, die rechte, reaktionäre Politik betreiben.