Weihnachten am Ende – kein Kopf-an-Kopf-Rennen
Open
Weihnachten am Ende – kein Kopf-an-Kopf-Rennen
Die Absurdität ist kaum zu überbieten: Ein Land wie Gaza/Palästina wird dem Erdboden gleichgemacht, Deutschland ist dabei der zweitgrößte Waffenlieferant für diesen Völkermord, und meint – ohne mit der Wimper zu zucken, dass genau das eine Ausnahme verdient.
„Für die blockfreien Länder stellt die Palästinafrage den Kern der Nahostprobleme dar. Sie bilden ein integrales Ganzes und können nicht isoliert voneinander gelöst werden.“ (Fidel Castro, 1979)
Das israelische Kriegskabinett will auf den Trümmern in Gaza – ohne Scham – eine „humanitäre Stadt“ erreichten, für 600.000 PalästinenserInnen, die dort interniert werden sollen. Das kommt dem Spruch „Arbeit macht frei“, der den Eingang im KZ Auschwitz zierte, sehr nahe.
Eine Parole, eine falsche Sprache, ein Tuch, ein rotes Dreieck, eine Wassermelone, auch ein Stück davon, reichen, um auf jeden Fall „antisemitische Tendenzen“ auszumachen.
Es handelt sich bei diesem Mann um den israelischen Finanzminister Smotrich. Er bezeichnet sich selbst als Faschist und er handelt auch danach. Wenn es nach ihm ginge, wäre der Holocaust kein einmaliges, einzigartiges geschichtliches Ereignis.
Das Bild hat etwas vollkommen Surreales. Das liegt nicht an der möglicherweise gekonnten Performance, sondern an einem Krieg, der das Aushaltbare jeden Tag übersteigt.