Agnoli prophezeit, dass „die Wirklichkeit des globalen Marktes neuen organisatorischen Formen entgegen“ geht und dass „sich – wieder einmal – eine ‚Neue Ordnung‘ etablieren (wird), ausgestattet mit noch ordentlicheren Machtstrukturen.“
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Agnoli prophezeit, dass „die Wirklichkeit des globalen Marktes neuen organisatorischen Formen entgegen“ geht und dass „sich – wieder einmal – eine ‚Neue Ordnung‘ etablieren (wird), ausgestattet mit noch ordentlicheren Machtstrukturen.“
Es geht um die Anerkennung der schlichten Tatsache, dass Sozialismus oder eine Gesellschaftsvision jenseits des Kapitalismus verschieden gedacht und überdacht werden muss. Darüber muss man diskutieren, anstatt genau dies totzuschweigen.
Mehr denn je bin ich davon überzeugt, dass wir in unsere Vergangenheit, also in unsere Erinnerungen, vieles von dem hineinschreiben, was der Gegenwart, unserem jetzigen Tun und Nicht-Tun dient und geschuldet ist.
Folgt ihnen. Besser kann man nicht alt werden.
Nach den „Ausschreitungen“ in Berlin bei Demonstrationen gegen den Vernichtungskrieg in Gaza verlangt Bezirksbürgermeister Martin Hikel ein härteres Vorgehen der Polizei. „Nach diesem Abend mit brennenden Barrikaden und Angriffen auf die Polizei reißt mir der Geduldsfaden“. Mir auch.
Was das Buch für mich besonders spannend macht, ist Wetzels Fähigkeit, die Ambivalenz menschlichen Handelns darzustellen. Er sieht sich nicht nur als Opfer oder als Täter, sondern beschreibt, wie man in verschiedenen Phasen des Lebens beide Rollen einnehmen kann.
Bücher für die Wirklichkeit – Ein Abend mit dem Westend-Verleger Markus J. Karsten und dem Autor Wolf Wetzel. Am Donnerstag, 12.09.2024 um 19:00.
Redner/Diskussionspartner: Markus J. Karsten / Wolf Wetzel
„Hinter dem spielerischen und geselligen Schein bieten die Olympischen Spiele ein Experimentierfeld für die Kontrolle der Massen und unserer Bewegungen durch die Polizei“. Die Organisation ruft auf zum „Sturz einer Welt, die auf Ausbeutung und Domination beruht“.
In den 1980er Jahren war gefährliches Lesen noch eine Herausforderung. Man musste das Verbotene verbotenerweise als Schwarzdruck (also ohne Impressum) unter die Menschen bringen wie zum Beispiel die Zeitschrift „Nicht zu fassen“.
Diese knapp vierminütige Dokumentation gibt einen Überblick über Protest und Widerstand gegen Tesla, die „Gigafactory“ in Grünheide und die „grüne Lüge“ um das E-Auto.