„Krieg ist Frieden“. Letzteres gibt es auf dem Friedhof.

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„Krieg ist Frieden“

Letzteres gibt es auf dem Friedhof |CDU-Bundeskanzler Friedrich Merz (D)

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Krieg ist Frieden stammt aus der Dystopie „1984“ von George Orwell und brachte die Mischung aus Drohungen und Propaganda auf den Punkt, zumal wir in den 1980er Jahren mittendrin waren (die Russen/Roten kommen, Tod-Rüstung, Aufstellung von atomaren Mittelstreckenraketen (Pershing I und II) in Deutschland.

 

 

In den 1990er Jahren wurde diese Dystopie Realität – aber immer noch weit genug von uns entfernt. Im Krieg gegen die ehemalige Bundesrepublik Jugoslawien, wo die orwellsche Sprechwelt auf widerliche Weise Regierungssprache wurde: Man sprach von einer „Luftkampagne“, von einer „humanitären Intervention“, von „legitimen Zielen“, wenn Wasserwerke, Fabriken und Fernsehanstalten bombardiert wurden.

 

 

Doch was Orwell damals – er veröffentlichte diese Dystopie 1948 – wahrscheinlich nicht wissen konnte: Es waren Ende der 1990er Jahre nicht die „Ewiggestrigen“ (Ex-Nazis), die wieder an die Front gingen (von zuhause aus), sondern Leute wie der damalige, grüne Außenminister Joschka Fischer, der keine faschistische Vergangenheit hat, dafür aber geradezu prädestiniert war, den ersten Angriffskrieg Deutschlands nach 1945 zu orchestrieren. Er konnte das, was Alt-Nazis sofort übelgenommen wurde: Er sprach von einem „zweiten Auschwitz“, das man nun verhindern wolle.

 

Und jetzt, mitten im Krieg gegen Russland, auf dem Boden der Ukraine – diese Farce:

Die NATO, die alles dafür getan hat und tuen wird, damit alle Versprechungen und Zusagen gebrochen werden, die im Kontext der 2 plus 4 Verhandlungen nach 1989 abgegeben wurden,

 

  • die das größte Aufrüstungsprogramm nach dem 2. WK gestartet hat
  • die auf Kriegswirtschaft umgestellt hat
  • die Provokationen und Anlässe im Stundentakt verbreitet (von Drohen in Leipzig bis zu russischen Ameisen, wo man nur hinsieht),
  • die uns darauf vorbereitet, dass man bald den Dritten Weltkrieg beginnen kann …

 

Ausgerechtet diese NATO bekommt den „Westfälischen Friedenspreis“ überreicht.

Dabei ist auch der gegenwärtige CDU-Bundeskanzler, der weiß, wie langweilig Frieden ist:

„Frieden gibt’s auf jedem Friedhof“,

erklärte der damalige CDU-Kanzlerkandidat Friedrich Merz in der Wehrpflichtdebatte im November 2024. Als BlackRock-Mann weiß er, dass man am besten an Krieg und Frieden gewinnt. Zuerst alles tun, damit Ukraine in Schutt und Asche gelegt wird, „bis zum letzten Ukrainer“, und dann am Wiederaufbau verdienen. Da sind sich die Trumps und die Merzens vollkommen einig.

Wir sollten die Warnung von Bertold Brecht sehr ernst nehmen, die er vor dem Zweiten Weltkrieg verfasst hatte:

 

„Wenn die Oberen vom Frieden sprechen, Mann auf der Straße, laß alle Hoffnung fahren. Wenn die Oberen Nichtangriffspakte schließen, kleiner Mann, mach dein Testament.“

 

Wolf Wetzel |3.10.2026

 

War is Peace

And the latter can be found in the cemetery | CDU Chancellor Friedrich Merz (Germany)

„War is Peace“ originates from George Orwell’s dystopian novel „1984“ and perfectly captured the mix of threats and propaganda, especially since we were right in the thick of it in the 1980s (the Russians/Reds are coming, death-arms buildup, deployment of intermediate-range nuclear missiles (Pershing I and II) in Germany).

 

In the 1990s, this dystopia became reality – but still far enough removed from us. In the war against the former Federal Republic of Yugoslavia, Orwellian rhetoric became the official language of the government in a repugnant way: There was talk of an „air campaign,“ of a „humanitarian intervention,“ of „legitimate targets“ when waterworks, factories, and television stations were bombed.

 

But what Orwell – who published this dystopia in 1948 – probably couldn’t have known back then was that it wasn’t the end of the 1990s that Not „reactionaries“ (ex-Nazis) who went back to the front (from their homes), but people like the then Green Party Foreign Minister Joschka Fischer, who has no fascist past but was practically predestined to orchestrate Germany’s first war of aggression after 1945. He was able to do what was immediately held against former Nazis: He spoke of a „second Auschwitz“ that they now wanted to prevent.

 

And now, in the middle of the war against Russia, on Ukrainian soil – this farce:

NATO, which has done and will do everything to ensure that all the promises and commitments made in the context of the Two Plus Four negotiations after 1989 are broken,

 

  • which launched the largest rearmament program since World War II
  • which converted to a war economy
  • which spreads provocations and triggers every hour (from threats in Leipzig to Russian ants wherever you look),
  • to prepare us for the fact that soon World War III could begin…

 

And this very NATO is being awarded the “Westphalian Peace Prize.” Among those present is the current CDU Chancellor, who knows how boring peace is:

 

“You can find peace in every cemetery,” declared the then CDU Chancellor candidate Friedrich Merz during the conscription debate in November 2024. As a BlackRock executive, he knows that the best way to win is through war and peace. First, do everything to ensure Ukraine is reduced to rubble, “down to the last Ukrainian,” and then profit from the reconstruction. The Trumps and the Merzens are in complete agreement on this.

 

We should take Bertolt Brecht’s warning, written before World War II, very seriously:

 

“When those in power speak of peace, man in the street, abandon all hope. When those in power conclude non-aggression pacts, little man, make your will.”

Wolf Wetzel | October 5, 2026:

 

Quellen und Hinweise:

„Gegen den Krieg“ (Musik: Hanns Eisler, Text: Brecht, 1930er Jahre, Svendborger Gedichte)

Krieg ist Frieden – über Bagdad, Srebrenica, Genua, Kabul nach … Wolf Wetzel, 2002: https://wolfwetzel.de/index.php/2022/04/05/kurzbeschreibung-fuer-das-buch-krieg-ist-frieden-ueber-bagdad-srebrenica-genua-kabul-nach/

 

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