Donald Trump pfeift das WM-Spiel zwischen Belgien und den USA

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Donald Trump pfeift das WM-Spiel zwischen Belgien und den USA

Wie wir alle wissen, hat Fußball nichts mit Politik zu tun. Deshalb verlieh der FIFA-Boss Infantino dem US-Boss Trump den Friedenspreis. Ganz im Sinne von Orwell:

 

Krieg ist Frieden.

 

Die Beiden verstehen sich prächtig, also das, was zwei männliche Egos so können.

Es geht nicht darum, was stimmt, sondern was man den anderen abpresst.

Es geht schon gar nicht um Regeln, sondern darum, sie profitabel zu brechen.

Und auch bei der 250-Jahr-Feier geht es nicht um die Feier eines Genozides, sondern um die Unabhängigkeit von jeder Wahrheit.

Apropos Wahrheit. Diese US-Präsident führt wirklich den Kampf gegen den Kommunismus fort. Dieses Mal im eigenen Land, in dem er die handzahme parlamentarische Opposition, die sich „Demokraten“ nennen, als kommunistische Gefahr besiegen will.

Mit Napalm, mit Flächenbombardements, mit Agent Orange – wie in Vietnam?

Zurück zum Fußball.

Tatsächlich wurde ein US-Fußballer in einem WM-Spiel gegen Bosnien-Herzegowina mit einer roten Karte vom Platz gestellt.

Der US-Präsident hatte sich im Griff. Statt der FIFA mit der Auslöschung zu drohen, rief er seinen Kumpel Infantino an und gab ihm den Rat, die automatische Sperre nach der Roten Karte zu suspendieren, damit der US-Kicker gegen Belgien aufmarschieren kann.

Das besonders Infantile daran ist, dass er diese Intervention offen anpreist und sich dabei als Profi-Idiot profiliert:

„Ich habe lediglich um eine Überprüfung gebeten, weil ich nicht glaube, dass es ein Foul war, und ich kenne mich mit solchen Dingen aus“, sagte Fußballexperte Trump, der gleichzeitig einräumte, dass er zunächst nicht gewusst habe, was eine Rote Karte überhaupt bedeutet.

Machen wir es kurz und schmerzlos: Donald Trump hat von (Fußball-)Regeln und Roten Karten so viel Ahnung wie von Menschenrechten und vom Völkerrecht.

Genau das erwartet man von diesem US-Präsidenten –parteiübergreifend. Dass er sich so etwas erlauben kann, hat also gar nichts mit seinem niedrigschwelligen Persönlichkeitsprofil zu tun, sondern mit einem imperialen System, das parlamentarisch keine Opposition hat. Ansonsten wäre die Ära Trump wegen Korruption, Epstein-Files. Angriffskriegen, Kriegsverbrechen und innerem Bürgerkrieg (ICE) längst Geschichte.

Selbstverständlich folgte Infantino diesem Rat.

Die Regelbasierten und Versierten vom Westen bis BILD waren ganz aus dem Häuschen:

„Das ist der Post, mit dem Donald Trump (80) plötzlich die Fußball-WM aufmischt. 16 Worte, veröffentlicht am Sonntag, die Fragen aufwerfen.

 

 

‚Danke an die FIFA, dass sie das Richtige getan und eine große Ungerechtigkeit rückgängig gemacht hat! Präsident DONALD J. TRUMP‘.“ (BILD vom 6. Juli 2026)

 

 

Das WM-Spiel America First gegen Belgien wurde einen Tag später ausgetragen.

 

Ober-Schiedsrichter dieser Partie war Donald Trump. Das Ergebnis hatte er auf einem Zettel.

 

 

Doch dieses Mal hatte er den Zettel in der Kabine gelassen. Belgien gewann 4: 1.

Nach dem Sieg über America First machten die Spieler den „Trump/Enten-Tanz“.

 

Wolf Wetzel | 6. Juli 2026

Quellen und Hinweise:

Deutschland ist nicht mehr Deutschland, Wolf Wetzel, 2026: https://wolfwetzel.de/index.php/2026/06/30/deutschland-ist-nicht-mehr-deutschland/

Fußball verbindet …, Wolf Wetzel, 2026: https://wolfwetzel.de/index.php/2026/06/11/fussball-verbindet/

Die WM der Heuchelei in Katar 2022, Wolf Wetzel: https://wolfwetzel.de/index.php/2022/11/14/die-wm-der-heuchelei-in-katar-2002/

 

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