Kriegsverbrechen begehen, Kriegsverbrechen leugnen, einen Genozid vergessen, einen Genozid begrüßen und beraten, ist heute in Deutschland wieder ein Orden wert.

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Kriegsverbrechen begehen, Kriegsverbrechen leugnen, einen Genozid vergessen, einen Genozid begrüßen und beraten, ist heute in Deutschland wieder ein (Verdienst-)Orden wert.

With english version

Dazu schreibt Tarek Baé:

„Volker Beck gehört zu den radikalsten Unterstützern des israelischen Regimes in Deutschland. Als Präsident der Lobbyorganisation Deutsch-Israelische Gesellschaft und Geschäftsführer der Lobbygruppe Tikvah verharmlost Volker Beck hauptberuflich israelische Verbrechen an Palästinensern. Den Genozid in Gaza leugnet er und Israel hat für ihn keine Schuld an den Opfern in Gaza.

Auf Phoenix forderte erklärte Volker Beck zu Beginn der israelischen Invasion in Gaza, in Gaza werde „nicht viel übrig bleiben“. Weil Israel durch Zerstörung das angebliche Tunnelsystem „ausschalten muss“.

Selbst für andere Israel-Lobbyisten ist Beck zu radikal. Ex-DIG-Präsident Reinhold Robbe warf Beck 2025 vor, „zum Sprachrohr der rechtsextremistischen israelischen Regierung“ geworden zu sein, „kein Wort des Mitgefühls“ für zivile Opfer in Gaza zu finden und die „Unverhältnismäßigkeit“ der Kriegsführung zu rechtfertigen.

 

Als UN-Stellen und humanitäre Organisationen auf die Hungersnot in Gaza hinwiesen, forderte Volker Beck im Januar 2024 bei Welt, die Öffentlichkeit hätte „die Lieferung von Hilfsgütern stärker mit der Befreiung der Geiseln als Conditio verbinden sollen.“ Die Zivilisten Gazas sollten von Israel weiter ausgehungert werden können, um einen Geiselaustausch zu erpressen.

 

Auch als der Internationale Gerichtshof im Januar 2024 von Israel forderte, „sofortige und wirksame Maßnahmen zu ergreifen, um die Bereitstellung humanitärer Hilfe für die Zivilbevölkerung in Gaza zu gewährleisten“, forderte Volker Beck einen Tag später den sofortigen Zahlungsstopp an das UN-Hilfswerk UNRWA in Gaza.

Im Februar 2024 setzte Volker Beck eine Deutschpalästinenserin mit Adolf Hitler gleich. Auch relativiert Beck regelmäßig Nazi-Verbrechen, indem er Israels Feinde als „neue Nazis“ bezeichnet.

Diesem Volker Beck überreicht der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, Hendrik Wüst (CDU), nun den Verdienstorden NRWs. Wegen seines angeblichen „Einsatzes für ein offenes und vielfältiges Miteinander“. Gemeint ist Becks Einsatz „für die queere Community“ und „für die Ehe für alle“. Genozidleugner als Symbole des Miteinanders? Für Hendrik Wüst sind Becks radikale Aktivitäten offenbar akzeptabel.“

 

 

Quelle und Hinweise:

Beleidigung der Genozid-Opfer:

https://www.instagram.com/p/DZGA5jaNZ2y/?utm_source=ig_web_copy_link&igsh=MzRlODBiNWFlZA==

Middle East Monitor. (2026). UN Special Rapporteur Francesca Albanese: Israeli army „most degenerate on earth“.

Der israelische Galgen-Polizeiminister Itamar Ben-Gvir in Aktionhttps://www.instagram.com/reel/DYj6gzWkiHO/?utm_source=ig_web_copy_link&igsh=NTc4MTIwNjQ2YQ==

Am Galgen, Wolf Wetzel, 2026: https://wolfwetzel.de/index.php/2026/05/05/am-galgen/

„Mehr Drecksarbeit, weniger Völkerrecht.“ (Tobias Rapp/ DER SPIEGEL), Wolf Wetzel, 2026: https://wolfwetzel.de/index.php/2026/03/10/mehr-drecksarbeit-weniger-voelkerrecht-tobias-huch-der-spiegel/

Von der „moralischsten“ (IDF-Selbstbild) zur „degeneriertesten“ Armee (UN-Sonderberichterstatterin für Menschenrechte der Palästinenser Francesca Albanese), Wolf Wetzel, 2026: https://wolfwetzel.de/index.php/2026/05/20/von-der-moralischsten-idf-selbstbild-zur-degeneriertesten-armee-un-sonderberichterstatterin-fuer-menschenrechte-der-palaestinenser-francesca-albanese/

Wir haben uns den 3. Weltkrieg verdient, Wolf Wetzel, 2024: https://wolfwetzel.de/index.php/2024/09/03/wir-haben-uns-den-3-weltkrieg-verdient-teil-ii/

English version:

Committing war crimes, denying war crimes, forgetting a genocide, welcoming a genocide, and advising on it—all of this is once again worthy of a (merit) medal in Germany today.

 

Tarek Baé writes:

“Volker Beck is one of the most radical supporters of the Israeli regime in Germany. As president of the lobby organization German-Israeli Society and executive director of the lobby group Tikvah, Volker Beck’s full-time job is to downplay Israeli crimes against Palestinians. He denies the genocide in Gaza, and in his view, Israel bears no blame for the victims in Gaza.

On Phoenix, Volker Beck declared at the start of the Israeli invasion of Gaza that “not much will remain” in Gaza. Because Israel “must take out” the alleged tunnel system through destruction.

Even to other Israel lobbyists, Beck is too radical. In 2025, former DIG President Reinhold Robbe accused Beck of having become “a mouthpiece for the far-right Israeli government,” of failing to find “a single word of compassion” for civilian victims in Gaza, and of justifying the “disproportionality” of the warfare.

When UN agencies and humanitarian organizations drew attention to the famine in Gaza, Volker Beck argued in January 2024 in Welt that the public “should have linked the delivery of aid more strongly to the release of the hostages as a precondition.” Israel should be able to continue starving Gaza’s civilians in order to blackmail a hostage exchange.

Even when the International Court of Justice called on Israel in January 2024 to “take immediate and effective measures to ensure the provision of humanitarian aid to the civilian population in Gaza,” Volker Beck demanded the following day that payments to the UN relief agency UNRWA in Gaza be halted immediately.

In February 2024, Volker Beck equated a German-Palestinian woman with Adolf Hitler. Beck also regularly downplays Nazi crimes by referring to Israel’s enemies as “new Nazis.”

The Minister-President of North Rhine-Westphalia, Hendrik Wüst (CDU), is now presenting this Volker Beck with the Order of Merit of North Rhine-Westphalia. For his alleged “commitment to open and diverse coexistence.” What is meant is Beck’s commitment “to the queer community” and “to marriage for all.” Genocide deniers as symbols of coexistence? For Hendrik Wüst, Beck’s radical activities are apparently acceptable.”

 

 

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