Biblisch gewollte Katastrophen in Palästina
In Gaza/Palästina kämpfen noch Nicht-Ermordeten um ihr Leben. Es ist Winter, kalt. Zum Teil liegt Schnee. Regen und Überschwemmungen folgen den israelischen Soldaten, Bomben, Raketen und Drohnen.

Da die Überlebenden in Gaza nur noch Zelte haben, weil das israelische Kriegskabinett den Genozid ungestört fortsetzt und Wohn-Container und schweres Baugeräte für die Reparatur und den Bau von Häusern verbietet, wissen die Menschen dort nicht, wie sie überleben können.
Das ist keine Panne, sondern erklärtes Ziel israelischer Politiker.

Für sie waren und sind Seuchen und „Naturkatastrophen“ eine von vielen Möglichkeiten, Gaza als Teil von Palästina auszulöschen.
All das kann man jeden Tag sehen. Nicht in den öffentlich-rechtlichen staatsraisonablen Medien. Dafür gibt es Hunderte von Internet-Kanälen, die die Handyaufnahmen von Menschen vor Ort in die Welt schicken, in unsere „heile“ Welt.
Es gab schon mehrere Genozide in der Geschichte. Aber dieser ist Live zu sehen. Und niemand kann sagen, dass man das nicht wissen konnte.
Am 29. Dezember 2025 trafen sich die Massenmörder und Genozid-Chefs Donald Trump und Netanjahu in den USA. Dort stellte der US-Präsident fest:
„Gestern traf sich Präsident Trump mit Benjamin Netanjahu und befürwortete offen die Zwangsumsiedlung von Palästinensern aus dem Gazastreifen. Er bezeichnete dies als „freiwillig“, obwohl Israel eine medizinische Blockade durchführt, Lebensmittel und Treibstoff blockiert und Kinder in überfluteten Zelten an Unterkühlung sterben lässt.
„Mehr als die Hälfte der Bevölkerung des Gazastreifens würde wegziehen, wenn sie die Möglichkeit dazu hätte“, behauptete Trump und deutete damit an, dass die Palästinenser ihre Heimat zugunsten eines „besseren Klimas“ aufgeben würden. Er lobte Israel dafür, dass es „den [Waffenstillstands-]Plan zu 100 Prozent einhält“, obwohl die Behörden 969 israelische Verstöße in 80 Tagen dokumentiert haben, darunter 418 getötete und 1.141 verwundete Palästinenser seit Beginn des sogenannten „Waffenstillstands“.
Die Mainstream-Medien haben diesen monumentalen Moment weitgehend ignoriert: Ein US-Präsident, der offen ethnische Säuberungen unterstützt, während Israel humanitäre Not als Waffe einsetzt, um Migration zu erzwingen. (Drop Side News vom 29.12.2025)
Immerhin begrüßt und unterstützt er offen Kriegsverbrechen. Solange er in Ruhe Golf spielen kann und für „Epstein“ eine Alternative findet, machen er und seinesgleichen einfach weiter.
Kriegsverbrecher-Feier zum Jahreswechsel in der Privatresidenz Mar-a-Lago in Florida.
Zu den Ehrengästen des Trump-Kushner-Ebstein-Kartells in der Privatresidenz von Donald Duck in Mar-a-Lago in Florida gehörte auch der als Kriegsverbrecher gesuchte israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu. Das ist ihnen so wenig peinlich wie die Treffen zwischen Adolf Hitler und Benito Mussolini (Duce), die sich insgesamt siebzehn Mal trafen. Trump traf Netanjahu allein in diesem Jahr Mal sechs Mal.

Was eigentlich eine Szene im Film „Der Große Diktator“ von Charlie Chaplin sprengen würde, wurde hier live aufgeführt: Netanjahu, der bereits vor Wochen Donald Trump für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen hatte, verkündete, Trump mit dem höchsten israelischen Orden, dem Israel-Preis, auszuzeichnen, was eine Seltenheit für einen Nicht-Israeli ist.
Zum opulenten Fressen am 29. Dezember 2025 gehörten auch die Drohungen des US-Präsidenten Donald Trump, den Iran, die Hamas und wen auch immer auszulöschen, wenn man ihn und seine Kumpanen beim Fressen stört.
Während sich die beiden Genozid-Freunde den eh prall gefüllten Bauch vollschlagen, verkündigte das israelische Kriegskabinett vor Jahresende, dass man an dem Genozid-Plan ungestört festhalte. Noch leben zu viele „Tiermenschen“ in Gaza/Palästina. Folglich werde man über 30 Hilfsorganisationen, die den Übergang von Leben zum Tod hinauszögern können, die Fortsetzung ihrer Arbeit in Gaza/Palästina torpedieren:

Ritualisiertes Nichtstun
„Der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Volker Türk, protestiert gegen ein drohendes Verbot von Einsätzen zahlreicher internationaler Hilfsorganisationen im Gazastreifen. (…) Türk bezeichnete das Vorgehen der israelischen Regierung als ‚empörend‘. ‚Dies ist der jüngste Fall einer Reihe von unrechtmäßigen Beschränkungen des humanitären Zugangs‘, teilte er in Genf mit. Er forderte Länder auf, alles zu tun, um die Regierung in Israel umzustimmen. Zehn Außenministerinnen und Außenminister aus Europa sowie Kanada und Japan haben bereits an die israelische Regierung geschrieben.“ (Die ZEIT vom 31.12.2025)
Das nennt man gekonntes Nicht-Handeln, also Mittun. Die staatdevoten Medien begleiten eskortieren diese Haltung, indem sie von „umstrittenen“ Maßnahmen sprechen, als könnte man beim Aushungern, bei der Vertreibung aus Gaza/Palästina verschiedener Meinung sein.
Ausblick auf das Jahr 2026
Der Genozid in Gaza/Palästina wird erst aufhören, wenn das, was diese Herrenmenschen in Gaza anrichten, ihr eigenes Leben in Gefahr bringt.
Egal, wo sie sich aufhalten, ob im Golfclub, in der Privatresidenz von Donald Duck in Mar-a-Lago, ob bei Staatsbesuchen oder öffentlichen Auftritten: Sie müssen bei jeder Gelegenheit zu spüren bekommen, was es heißt, nicht in Mar-a-Lago zu leben, sondern in Gaza.
Dabei sind wir ganz und gar nicht ohnmächtig. Im Gegenteil: Die Genozid-Eliten haben keine Angst, in Gaza einen Vernichtungskrieg zu führen. Ihre größte Angst besteht darin, dass sie ihn zuhause verlieren, wie im Vietnam-Krieg. Und tatsächlich wächst ein Weltbewußtsein heran, das wirklich die ganze Welt, alle Kontinente erfasst, von Kanada, über Lateinamerika, Afrika bis nach Europa.
Wolf Wetzel |1.1.2026
Weihnachtslektüre (reicht bis ins nächste Jahr):
Der eliminatorische Nationalismus. Zwischen Krieg und Krieg in Gaza um Palästina, Wolf Wetzel, 2023: https://wolfwetzel.de/index.php/2023/11/29/der-eliminatorische-nationalismus-zwischen-krieg-und-krieg-in-gaza-um-palaestina/
Das israelische Kriegskabinett tut alles, dass sich Auschwitz wiederholt, Wolf Wetzel, 2025: https://wolfwetzel.de/index.php/2025/05/12/das-israelische-kriegskabinett-tut-alles-dass-sich-auschwitz-wiederholt/
A Mentsh is Mentsh – und ein Glitch, Wolf Wetzel, 2024: https://wolfwetzel.de/index.php/2024/03/19/a-mentsh-is-mentsh-und-ein-glitch/
Kriegsmaschinerie stoppen – Was tun? Wolf Wetzel, 2024: https://wolfwetzel.de/index.php/2024/12/03/kriegsmaschinerie-stoppen-was-tun-teil-iv/
Israel wirft 37 Hilfsorganisationen aus dem Gazastreifen, SZ vom 31.12.2025: https://www.sueddeutsche.de/politik/israel-hilfsorganisationen-gaza-verbot-li.3361629?reduced=true&utm_source=facebook&utm_medium=bot_content&utm_campaign=3361629
UN-Menschenrechtskommissar nennt Israels Vorgehen „empörend, Die ZEIT vom 31.12.2025: https://www.zeit.de/news/2025-12/31/un-menschenrechtskommissar-nennt-israels-vorgehen-empoerend
„Yesterday, President Trump met with Benjamin Netanyahu and openly endorsed the forced displacement of Palestinians from Gaza. He called it “voluntary” even as Israel enforces a medical siege, blocks food and fuel, and leaves children dying of hypothermia in flooded tents.
“More than half of Gaza will leave if given the opportunity,” Trump claimed, suggesting Palestinians would choose to abandon their homeland for “a better climate.” He praised Israel for “living up to the [ceasefire] plan 100 percent” even as authorities have documented 969 Israeli violations over 80 days, including 418 Palestinians killed and 1,141 wounded since the so-called “ceasefire” began.
ainstream media has largely ignored this monumental moment: a US president openly supporting ethnic cleansing while Israel weaponizes humanitarian deprivation to force migration.“ Drop Side News vom 29.12.2025)
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