Die STIKO und wir. Alles absolut freiwillig. Ehrenwort.

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Die STIKO und wir. Alles absolut freiwillig. Ehrenwort.

 

Nun ist auch das auf den Weg gebracht worden:

Jetzt bleibt nur noch der allerletzte Schritt zu tun:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dass die “Wissenschaft” und ihre “Evidenz” einer Puppe gleichen, die man an- und ausziehen kann, wie es einem passt, kann man diesem Ereignis entnehmen – das nicht ganz so reinpasste, weil sich eine “Puppe” daneben benommen hatte … und das nicht noch einmal tuen wird:

Gelegentlich bekommt man davon eine öffentlich-rechtliche Aufführung. In diesem Fall war es die Talksendung von Markus Lanz am 15. Juni 2021. Thema war die erwünschte Impfung von Jugendlichen ab 12 Jahren. Was vorher nie in der Diskussion war, schon gar nicht in der wissenschaftlichen, soll nun medial auf allen regierungsnahen Kanälen für Akzeptanz sorgen. Der Grund sei ein ganz einfacher und sorgevoller. Kinder und Jugendliche sollen geschützt werden. Zur Flankierung wird hinzugefügt, dass damit alle etwas zur Bekämpfung der Pandemie beitragen würden, eben alle. Wer dem nicht folgt, sei ein „Gefährder“.

Bei „Lanz“ am 15. Juni 2021 sollte das mit ausgesuchten Gästen diskutiert werden. Es ging um die neue, letzte Etappe der Impfkampagne, dieses Mal für Jugendliche ab 12 Jahren.

Dazu war auch der Chef der Ständigen Impfkommission (Stiko), Prof. Dr. Thomas Mertens, eingeladen. Ganz ruhig führte er aus, warum die Stiko eine entsprechende Empfehlung ablehnen muss. Es gäbe keine Studien, die belegen würden, dass von dieser Altersgruppe eine Gefahr ausginge.

Dabei ist sehr klar herausgekommen, dass die Krankheitslast Covid-19 für die Kinder dieser Altersgruppe, von der die Rede ist, keine wesentliche Rolle spielt.“

Auch zum berühmten Long-Covid-Syndrom gebe es in der weltweiten Literatur keine brauchbaren Daten. Daraufhin wurde er vom SPD-Chef Walter-Borjans süffisant angegriffen. Er habe doch eine Vorbildfunktion! Er müsse doch wissen, wenn er so etwas im Fernsehen sagt, dass das (schädliche) Auswirkungen auf die Impfkampagne habe. Dr. Mertens blieb ausgesprochen gelassen und bei der Sache: Er habe jahrzehntelang gelernt, evidenzbasiert zu arbeiten, warum soll er das jetzt unterlassen? Nur weil es gerade nicht passt? Im Übrigen sei die Siko nicht dazu da, das für wissenschaftlich zu halten, was der Politik in den Kram passt. Der SPD-Chef verzog die Miene und schwieg.

Dafür setzte Lanz noch einmal nach: „Zuletzt wollte Lanz noch vom Virologen wissen, ob er seine Enkel impfen lassen würde. ‚Nein, gesunde Kinder würde ich jetzt im Augenblick nicht impfen lassen‘, erklärte Mertens und rüffelte indirekt den Moderator: Es sei ‚grotesk‘ anzunehmen, dass er als Großvater eine andere Auffassung vertrete, die sich nicht mit den bisherigen wissenschaftlichen Erkenntnissen deckt.“ (focus.de vom 16.7.2021)

Wolf Wetzel       11. September 2021

 

Quellen und Hinweise:

Verschwörungstheorien – ein Entgiftungskurs in drei Gängen. Teil II.

 

 

 

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