Offener Brief an die grüne Kanzlerkandidatin

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Offener Brief

„Liebe Annalena,

Vielen Dank, dass du uns alle so freizügig und so gut getimt an deinem Ehe- und Familienleben teilhaben lässt. Mit großer Freude habe ich nun mitgekommen, dass Du und Dein Mann gemeinsam das Patriarchat fast überwunden habt. Du lässt uns wissen, dass Dein Mann alles hinter Dir wegräumt, wenn Du an der Front deinen Mann stehst.

In der ‚BILD am Sonntag‘, das Frontblatt im Kampf gegen das Patriarchat, spricht Du sogar über ihn, Deinen Mann:

„Mein Mann übernimmt die volle Verantwortung und Arbeit zu Hause.“

Und dann legt das Magazin „Der Spiegel“ gleich noch oben was drauf:

„Ihr Partner Daniel Holefleisch habe schon in den vergangenen Jahren seine Stunden im Job reduziert, da sie ‚frühmorgens aus dem Haus gehe und in der Nacht nach Hause‘ komme. Ab August werde er eine Auszeit nehmen und dann ‚ganz zu Hause‘ sein, um beim Schulanfang der jüngeren Tochter da zu sein. ‚Mein Mann ist es, der sich vor allem um Kita, Schule, Hausaufgaben und Pausenbrote kümmert‘. Sollte Baerbock siegen, wird die Deutsche Post einen »Senior Expert Corporate Affairs« verlieren, also einen Lobbyisten. Diesen Posten bekleidet Holefleisch derzeit. ‚Wenn ich ein Regierungsamt annehme, ist ganz klar, dass mein Mann seine Arbeit dort so nicht fortführen wird‘, so Baerbock.“ (spiegel.de vom 16. Mai 2021)

Dieser antipatriarchale Sieg, an dem Du, liebe Annalena, uns so dermaßen uneigennützig teilhaben lässt, ist so bedeutsam und so wahrhaftig, wie der Antifaschismus deines Kollegen Joschka Fischer, der 1999 Krieg gegen die Bundesrepublik Jugoslawien geführt hatte und damit ein „zweites Auschwitz“ verhindern konnte.

 

Ihr beide, Joschka und Du seid wirklich ein gutes Tandem. Ihr tragt zusammen den Feminismus und den Antifaschismus zu Grabe – in einer Art Doppelbestattung.

Wolf Wetzel

5.6.2021

Für alle Trauergäste und Bestattungswillige hilft dieser B-eitrag:

Grüne Kanzlerkandidatin Annalena Bearbock – promotet by WEF

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