FRANKFURTER MATINEE
Sonntag, 26. Februar, 11:00-13:00 Uhr Café Alte Backstube Dominikanergasse 7, Frankfurt am Main-Innenstadt
Neonazistischer Terror: Die Spitze des Eisbergs mit Wolf Wetzel/Autor, Publizist
Moderation: Hans Christoph Stoodt/ANK Frankfurt
Wie kann man erklären, dass ausgerechnet der Verfassungsschutz über zehn Jahre die Existenz eines neonazistischen Terrorismus in Gestalt der NSU nicht sehen konnte/wollte?
Dass Terrorismusfahnder der systematischen Menschenjagd einer neofaschistischen Mörderbande nicht in den Arm fallen? Waren die Verfassungschutzämter auf dem rechten Auge blind, oder haben sie vieles sehenden Auges zugelassen? Befand sich die neonazistische Terrorgruppe „NSU“ tatsächlich im Untergrund oder in Obhut von Staatsorganen? Wie viel davon wird jetzt aufgeklärt, wie viel wird weiterhin vertuscht? Könnte es sein, dass unsere Staatssicherheit unsere Demokratie nur von links bedroht sieht?
Wir wissen, das hat die Weimarer Republik gezeigt, dass das rechtskonservative Bürgertum den Faschismus als „eiserne Reserve“ gegen „linke Systemveränderer“ betrachtet. Diese Mörderbanden, das hat sich auch in Chile beim Sturz des frei gewählten Sozialisten Allende gezeigt, können – wenn der Wirtschaft wegen ihrer kriminellen Machenschaften einmal zuviel Demokratie drohen sollte – jederzeit gegen antikapitalistische Demokratie-bewegungen mobilisiert werden? Was tun?
Der Beitrag wird sich auf folgende Recherche stützen: Der staatliche Rettungschirm für die neonazistische Mordserie des ›Nationalsozialistischen Untergrundes‹ /NSU
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